Mit großem Interesse lauschten die Mitglieder der CDU Senioren-Union dem Vortrag der Vertreterinnen des Kinderschutzbundes sowie den Ausführungen von MdB Dr. Matthias Heider
Foto: Karl-Hermann Ernst

Auf der Jahresabschlussversammlung der CDU Senioren-Union der Hansestadt ging es am vergangenen Mittwochnachmittag noch einmal sehr politisch zu. Doch zunächst gaben zwei Vertreterinnen des Kreisverbandes Olpe des Deutschen Kinderschutzbundes einen kleinen Einblick in ihrer Arbeit.

Der Verein, der bereits 1953 auf Bundesebene gegründet wurde, hat sich zum Ziel gesetzt, Kinder stark zu machen, ihre Fähigkeiten zu fördern, sie ernst zu nehmen und ihre Stimme zu hören. Im Jahre 2012 begann man im Kreis Olpe an verschiedenen Orten mit einem „Lernpatenprojekt“, bei dem schulisch schwache Kinder gezielt gefördert werden. Denn „Bildung lässt sich nicht downloaden“, wie es auf einem Flyer des Vereins heißt.

Da gerade bei dieser Schwerpunktarbeit immer noch „Lernpaten“ gesucht würden, möge man doch überlegen, ob sich der eine oder die andere nicht für das Projekt zur Verfügung stellen wolle. In diesem Falle könne man sich direkt an den Verein in der Kölner Straße 48 in Attendorn wenden, so die beiden Vortragenden, nachdem ein Lernpate von seiner Arbeit mit den Kindern berichtet hatte.

Im Anschluss gab MdB Dr. Matthias Heider einen einstündigen „Bericht aus Berlin“. Dabei ging er nicht nur auf die Situation der CDU vor der Wahl einer/eines neuen Vorsitzenden ein und erläuterte das weitere Prozedere, sondern auch auf die europäische (Italien, Brexit) und die Weltpolitik (Verhältnis USA – Europa und Deutschland) ein.

Zum Thema neuer Vorsitzender bzw. Vorsitzende führte er aus, dass seiner Meinung nach die Kandidatin und die beiden Kandidaten drei sehr hervorragende Persönlichkeiten seien, wogegen die SPD – und dieser Seitenhieb musste wohl sein – froh wäre, wenn sie nur eine solche Persönlichkeit finden würde. Dabei machte er allerdings keinen Hehl daraus, dass er Friedrich Merz als gestandenen Sauerländer mit weltweiten politischen wie beruflichen Beziehungen als Vorsitzenden der CDU bevorzuge.

Vorsitzender Klaus Böckeler, der allen Vortragenden für ihrer Mitwirkung bei der Versammlung dankte, gab zum Abschluss noch das Jahresprogramm 2019 mit seinen drei Wanderungen, zwei Tagesfahrten, der Viertagesfahrt nach Bamberg und Umgebung, sowie den Besuchen des Landtages in Düsseldorf, der Helios-Klinik in Attendorn und der Bäckerei Hesse in Welschen-Ennest bekannt, bevor er die Mitglieder in die kleine Winterpause schickte.

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