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Dr. med. Andriy Lytvyn ist der neue Sektionsleiter Wirbelsäulenchirurgie an der Helios Klinik Attendorn

Dr. med. Andriy Lytvyn verstärkt mit seiner Expertise seit August 2018 das Team der Orthopädie und Unfallchirurgie von Chefarzt Dr. Manfred Kemmerling als Neurochirurg mit Schwerpunkt auf Wirbelsäulenerkrankungen. Neben den konservativen Therapieverfahren und Operationen an der Wirbelsäule zählt zu seinen Spezialgebieten auch die Neuromodulation, die Schmerzausschaltung mittels elektrischer Impulse direkt am Nerv oder Rückenmark.

Dr. med. Andriy Lytvyn ist spezialisiert auf degenerative Erkrankungen wie Bandscheibenschäden, Nervenkanalverengungen oder Beeinträchtigungen nach Unfällen, zum Beispiel mit Wirbelbrüchen. „Bei den vielfältigen Ursachen für Beschwerden an der Wirbelsäule kommt es auf eine individuell ausgerichtete Therapie an“, sagt Dr. Lytvyn, Facharzt und Sektionsleiter für Wirbelsäulenchirurgie. „Abhängig von der Schwere des Falls greifen wir auf ein Stufenmodell zurück, das auf eine möglichst schonende Therapie abzielt.“

Stets so schonend wie möglich behandeln

Dieses Stufenmodell, das in vielen Fällen mit Medikamenten und therapeutischen Anwendungen (Physiotherapie, Chiropraktik) beginne, habe sich bewährt. Erst wenn sich die Beschwerden im Rahmen der konservativen Behandlung als therapieresistent erweisen, gehen die Ärzte zur nächsten Stufe über, zum Beispiel zu den laut Dr. Lytvyn „wenig invasiven Maßnahmen“. Dazu gehört eine radiologisch gesteuerte Injektion, die im Rahmen der Schmerztherapie angeboten wird. Direkt am Entstehungspunkt der Schmerzen werden dabei meist entzündungshemmende sowie schmerzstillende Mittel verabreicht. Das soll unter anderem dazu beitragen, dass sich der Patient aus einer schmerzbedingten Fehlhaltung befreien kann. Falls der Therapieeffekt keine dauerhafte Besserung bewirkt, wird eine Vereisung oder Verödung der Facettengelenke angeboten.

Auf operative Verfahren greifen die Ärzte nur dann zurück, wenn keine andere Therapie mehr Erfolg verspricht. Ein großer Teil der Eingriffe, zum Beispiel die gesamte Bandscheibenchirurgie, wird allerdings mikrochirurgischen, also mit minimalinvasiven Techniken bewältigt. Auch die Stabilisierung wird vorgenommen, wenn sich die Wirbel mehr als notwendig verschieben und dadurch die nötige Stabilität der Wirbelsäule verlorengeht.

Dr. Lytvyn bringt als Spezialität außerdem die Neuromodulation mit an das Haus, die Schmerzausschaltung mittels elektrischer Impulse direkt am Nerv oder Rückenmark, auch „Schmerzschrittmacher“ genannt. Diese Methode kann für Patienten mit chronischen Schmerzen, bei denen andere Schmerztherapien keinen Erfolg erreicht haben, eine Rettung sein. Informationen unter www.helios-gesundheit.de/attendorn

 

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