In dieser Woche wurde eine außergerichtliche Regelung im Rechtsstreit zwischen der Hansestadt Attendorn und der Stadt Plettenberg um die Ansiedlung des geplanten „Modepark Röther“ in Plettenberg vereinbart.

Eine deutliche Reduzierung der Gesamtverkaufsfläche und vor allem des Sortiments Bekleidung führte zur Einigung. Der Rechtsstreit um die Ansiedlung des „Modepark Röther“ in Plettenberg kann dadurch beendet werden.

Im Rahmen des Klageverfahrens wurde eine Auswirkungsanalyse zum Vorhaben eingereicht, deren Fehlen zuvor unter anderem bemängelt wurde. Gleichzeit hatte der „Modepark Röther“ bereits Ende Mai nach der Klageerhebung von sich aus die Gesamtverkaufsfläche von den zuvor genehmigten 7.000 m² auf 6.000 m² reduziert.

In einem gemeinsamen Gespräch zwischen den Städten Attendorn und Plettenberg sowie Vertretern des Unternehmens Röther wurde ein Kompromiss erarbeitet, der sich insbesondere mit der Festsetzung der Sortimente befasste. In der Sitzung der Attendorner Stadtverordnetenversammlung am 26. September 2018 wurde dieser Kompromiss nun auch politisch bestätigt.

Inhalt des Vergleichsvertrages ist nun unter anderem, dass für das gesamte Grundstück Am Maiplatz 5 in Plettenberg eine Gesamtverkaufsfläche von 6.000 m², verteilt auf max. 4.800 m² „Bekleidung/Accessoires“, max. 700 m² „Schuhe/Lederwaren“, max. 200 m² „Haus- und Heimtextilien“ sowie max. 300 m² „Sportfunktionskleidung“, festgesetzt wird. Diese vertragliche Festsetzung wurde für zehn Jahre vereinbart.

Attendorns Baudezernent Carsten Graumann erläutert: „Ursprünglich gab es keine Beschränkung, welche Flächenanteile die Sortimente „Bekleidung/Accessoires“ als auch „Schuhe/Lederwaren“ einnehmen dürfen. Darauf mussten wir reagieren, denn das hätte bedeuten können, dass die ursprünglich geplante Gesamtverkaufsfläche von 7.000 m² nur für „Bekleidung/Accessoires“ genutzt worden wäre.“

Auch Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil zeigt sich zufrieden: „Die Festsetzung der Verkaufsfläche für die einzelnen Sortimente für die nächsten zehn Jahre ist ein gutes Ergebnis, um den zu erwartenden Wettbewerbsdruck zumindest zu reduzieren.“

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