Die Fairtrade-Stadt Attendorn zeigt auch in diesem Jahr anlässlich der „Fairen Woche“ Flagge.

Seit mehr als 15 Jahren lädt die Faire Woche bundesweit jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. In diesem Jahr findet die „Faire Woche“ vom 14. bis zum 28. September statt.

Bereits seit sieben Jahren darf sich die Hansestadt Attendorn Fairtrade-Stadt nennen. Erst letztes Jahr nahm Bürgermeister Christian Pospischil die Urkunde für die erneute Auszeichnung als „Faire Stadt“ entgegen.

Gut gelaunt befestigten Bürgermeister Christian Pospischil, Marion Terschlüsen von der Stadtverwaltung Attendorn und die Mitglieder des Arbeitskreises „Fairer Handel“ die Flagge vor dem Attendorner Rathaus. Christian Pospischil: „Der faire Handel ist in unserer Stadt nachhaltig verankert. Gemeinsam mit allen Akteuren setzen wir uns weiterhin tatkräftig dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Aber nicht nur in Attendorn ist das Thema „Fairer Handel“ seit Jahren ein großes Thema. So haben sich die vier Kommunen Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden unter dem Namen „BiggeLand – Echt. Zukunft“ als LEADER-Region vereint. Das Förderprogramm der Europäischen Union fördert regionale und lokale Projekte im ländlichen Raum, die unter großer Beteiligung aller Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden sollen. Ein Projekt hierbei ist die  Entwicklung der LEADER-Region BiggeLand zur Fairtrade-Region. Durch eine erfolgreiche Vernetzung von Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft  werden so der faire Handel, regionale Produkte und die Nachhaltigkeit in Attendorn, Drolshagen, Olpe und Wenden gefördert.

Der Titel Fairtrade-Region wurde bisher in Deutschland erst fünf Mal vergeben. Das BiggeLand kann die erste Fairtrade-Region in Südwestfalen werden. Für dieses Ziel wirbt seit Anfang September gut sichtbar die Ortseingangstafel „Kampagne Fairtrade Region“ am Kölner Tor in Attendorn.

Der Arbeitskreis „Fairer Handel“ freut sich immer über neue Mitstreiter. Wer Fragen, Ideen oder Anregungen hat, kann sich gerne mit Adelheid Lütteke in Verbindung setzen, Tel. 02722/51771, E-Mail a.luetteke@googlemail.com.

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