Im Saal des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in Plettenberg hatten sich die Teams der zertifizierten Kindereinrichtungen und Vertreter der Träger zur gemeinsamen Feier eingefunden.

Im Rahmen einer Zertifizierungsfeier im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Plettenberg wurden jetzt der Martin-Luther-Kindergarten, Attendorn, der Kindergarten Friesenstraße e.V., Lüdenscheid, das ev. Familienzentrum „Schatzkiste am Annaberg, Lüdenscheid, das ev. Familienzentrum Eiringhausen, Plettenberg, das ev. Familienzentrum „Mittendrin“, Plettenberg, der ev. Kindergarten „Arche Noah“, Balve, das ev. Familienzentrum „Unterm Regenbogen“, Herscheid, der ev. Kindergarten „Arche Noah“, Herscheid – Hüinghausen, die Ev. Tageseinrichtung für Kinder „Spatzennest“, Halver, und die ev. Tageseinrichtung für Kinder „Pusteblume“, Halver aus dem Evangelischen Kirchenkreis Lüdenscheid Plettenberg mit dem Gütesiegel BETA ausgezeichnet.

Die Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder (BETA) verleiht auf der Grundlage des Bundesrahmenhandbuches als Leitfaden für den Aufbau eines Qualitätsmanagementsystems in evangelischen Tageseinrichtungen für Kinder in Deutschland und einem externen Audit das Evangelische Gütesiegel BETA.

Gabriele Wand, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg

 

Die Kindergärten sind jetzt fachlich auf dem neuesten Stand, sie kennen ihre Qualität und ihre Weiterentwicklungsthemen. Sie arbeiten und leben eine facettenreiche Zusammenarbeit in der Kirchengemeinde. Außerdem haben sie sich darüber hinaus mit dem Prozess „altersgerechtes Arbeiten und Gesundheitsförderung von Erzieherinnen und Erziehern“ beschäftigt“, freute Gabriele Wand, Fachberaterin für Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Iserlohn und Lüdenscheid-Plettenberg, bei der Übergabe der Urkunden und Plakette an die zehn Kindertageseinrichtungen. Das Gütesiegel sei eine Anerkennung dafür, dass sich die Kindertageseinrichtungen den gesellschaftlichen Herausforderungen stellten und wichtige Erkenntnisse der Forschung praktisch umsetzten, so Gabriele Wand.

Aylin Höper, Referentin für Qualitätsentwicklung und Pädagogische Grundsatzfragen im Geschäftsfeld Tageseinrichtungen für Kinder in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Bevor die Referentin für Qualitätsentwicklung und Pädagogische Grundsatzfragen im Geschäftsfeld Tageseinrichtungen für Kinder in der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) die so erfolgreichen Kindergärten auszeichnete, erinnerte Gabriele Wand noch einmal kurz an das Prozedere, das der Zertifizierung voran gegangen war.

Von Oktober 2015 bis November 2017 haben die Qualitätsverantwortlichen in den Teams zusammen mit dem Träger die Abläufe in den Kindertageseinrichtungen in den Führungs-, Kern- und Unterstützungsprozessen durchleuchtet und entsprechend des Leitfadens weiterentwickelt.

Mit ihrer Unterstützung haben die Einrichtungen ein einrichtungsinternes Qualitätshandbuch erstellt. Darin sind 36 Prozesse entsprechend der vorgegebenen Kriterien beschrieben, wie z.B. Leitbild, Zusammenarbeit zwischen Träger und Leitung, Personalentwicklung, Konzeption, Bildungsangebote, Zusammenarbeit mit Eltern und Öffentlichkeitsarbeit.

Im Frühjahr 2018 wurden die Kindertageseinrichtungen durch Auditoren der Diakonie RWL gutachterlich extern auditiert Die Auditoren prüften zum einen die Handbücher und verbrachten zum anderen einen ganzen Tag in der Kindertageseinrichtung, um die Wirksamkeit der geforderten Kriterien und beschrieben Prozesse in der täglichen Praxis festzustellen.

Die Kindergärten sind jetzt fachlich auf dem neuesten Stand, sie kennen ihre Qualität und ihre Weiterentwicklungsthemen. Sie arbeiten und leben eine facettenreiche Zusammenarbeit in der Kirchengemeinde. Außerdem haben sie sich darüber hinaus mit dem Prozess „altersgerechtes Arbeiten und Gesundheitsförderung von Erzieherinnen und Erziehern“ beschäftigt“, war die Fachberaterin zufrieden.

Das Gütesiegel sei eine Anerkennung dafür, dass sich die Kindertageseinrichtungen den gesellschaftlichen Herausforderungen stellten und wichtige Erkenntnisse der Forschung praktisch umsetzten. Das Qualitätsmanagement gehe aber noch immer weiter. Nach jährlichen internen Überprüfungen der Praxis finde alle fünf Jahre zur Überprüfung der Qualität erneut ein externes Audit statt.

Das Team des Martin-Luther-Kindergarten gemeinsam mit den zuständigen Vertretern des Presbyteriums der ev. Kirchengemeinde und Aylin Höper (rechts) und Gabriele Wand (2. von rechts).
Fotos: Karl-Hermann Ernst

Die Zertifizierung und die darin geforderten Qualitätskriterien unterstützten auch die Außenwirkung und das erkennbare und erfahrbare evangelische Profil der Kindertageseinrichtungen im Alltag und zu den Anlässen und Festen im Kirchenjahr.

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