,Mit einer Menge Vorfreude aber auch einer Portion Respekt‘, wie Benjamin Selter es ausdrückte, sind die Triathleten des Attendorner TV am Sonntag in Kaiserau in ihre erste Oberligasaison gestartet.

Das die Luft langsam dünner wurde nach zwei direkten Aufstiegen von der Landesliga über die Verbandsliga in ihre jetzige Liga mit Mannschaften wie dem Starlight-Team aus Essen, Vereinen aus Duisburg, Neuss oder Lüdenscheid war allen klar. Nachdem Daniel Kaufmann sich zudem zum Radsport orientiert hat und Max Zbonca gesundheitlich noch nicht wieder ganz der `alte´ ist, taten sich weitere Problemstellen auf. 

Es war schließlich ein glänzend aufgelegter Marvin Griese, der als Neuling für Furore sorgte. Mit einer überraschenden Schwimmleistung von 17:10 über die 1000 Meter und guten 40 Minuten beim abschließenden 10000 Meter Lauf legte der 24jährige die Grundlage für den angestrebten Nichtabstiegsplatz. Max Zbonca konnte vor allem auf den 41 Radkilometern überzeugen, musste am Ende jedoch beim Laufen noch Tribut zollen. Benjamin Selter zeigte sich bis zum Ende des Radfahrens noch sehr zufrieden, ließ dann aber ebenfalls beim Laufen in der Sommerhitze einige Punkte liegen. Ganz anders bei Stefan Wortmann. Der Kapitän und Älteste im Team konnte gerade in der Schlussdisziplin überzeugen und wertvolle Zeit und damit Punkte zum Gesamtergebnis gutmachen.

‚Mit Rang 15 von 20 gestarteten Teams unter nicht ganz günstigen Verhältnissen: Damit können wir mehr als zufrieden sein und haben unser Auftaktziel sicher erreicht,‘ lautete letztendlich die Bilanz der 4 Athleten.

Mit Lothar Fischer war ein weiterer TRI-TIMEr abseits der Liga auf der Olympischen Distanz unterwegs – und er erwischte einen ausgesprochenen Sahnetag. In hervorragenden 2:08:38 lief er nicht nur als 5. in der Gesamtwertung im Sportgelände Kaiserau über die begehrte Finishline, sondern sicherte sich zudem Bronze in seiner Altersklasse. Ebenfalls aufs Treppchen schaffte es auch Tochter Ivonne. Im Sprint über 500 Meter Schwimmen, 23 Kilometer Rad fahren und 5 ooo Meter Laufen holte sie sich Rang 3 und siegte deutlich in ihrer Altersklasse. Auch Sabine Selter kam mit Rang 2 ihrer Alterklasse aufs Treppchen. Die 50jährige schaffte es zudem viele Youngsters hinter sich zu lassen und als immerhin Gesamtsechste zu finishen. Ebenfalls in Toppform zeigte sich Ulrike Pagon. Sie holte sich nicht nur Rang 5 in der AK 50 sondern schob sich zugleich unter die besten 15 Starterinnen insgesamt.

Beim Bonn Triathlon waren Ernst Klein, Mario Kaufmann und Thomas Tippmann in den Genuss gekommen von der Rheinfähre aus zu starten um dann 3,8km im Rhein zu schwimmen. Die Kunst besteht darin den Ausstieg zu erwischen, ansonsten sind zusätzlich Laufmeter notwendig. Alle drei benötigten ca. 30 Minuten für die Teilstrecke. Die anschließenden selektiven 60 km im Siebengebirge meisterten Klein und Kaufmann unter 2 Stunden. Bei den 15km Lauf an den Rheinpromenaden bekam Kaufmann leichte Probleme und musste hitzebedingt etwas Tempo rausnehmen. Klein schaffte es mit 3:53 die 4Std-Marke zu knacken. Für Kaufmann blieb die Uhr bei 4:08:03 stehen. Mit einem guten abschließenden Lauf beendete Tippmann nach 4:26:44 den Triathlon.

Einen Härtetest vor dem geplanten Ironman Frankfurt im Juli absolvierte Wolfgang Rohe in Harsewinkel. Eine kürzere Halbdistanz mit 2 km schwimmen, 70 km auf dem Rad und 20 km laufen stand auf dem Programm. Mit zufriedenstellenden Zeiten konnte er als 3. in seiner Alterklasse 55 nach 4:16:50 die Strecke absolvieren. Der Ironman kann kommen!

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