Nach dem Sensationserfolg als Vizemeister bei den Landesmeisterschaften „Jugend trainiert für Olympia (JTFO)“ in der Schwimmoper in Wuppertal im letzten Jahr konnte das Attendorner Schwimmteam auch in diesem Jahr souverän bei den NRW-Finals überzeugen. Die Schwimmer sicherten sich trotz krankheitsbedingten Ausfalls von Max Kochanek hinter den Teams des Paul-Klee-Gymnasiums Overath und dem Steinbart-Gymnasium mit einer Zeit von 11:17,4 einen fantastischen 3. Platz.

Im Südbad in Dortmund fanden sie dafür mit elektronischer Zeitnahme und Wellenkiller ideale Bedingungen vor. Allerdings stellte das 50-Meter-Becken ohne Wende nach 25 m für einen Großteil ungewohnte Bedingungen dar.

Für das Landesfinale des Landessportfestes der Schulen JTFO qualifizieren sich jährlich die jeweils sechs zeitschnellsten Schulmannschaften aus Nordrhein-Westfalen über Schwimmwettkämpfe auf Stadt- und Kreisebene. Wettkämpfe auf Bezirksregierungsebene entfallen.

Altersbedingt erstmalig in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2001 – 2004) startend, gingen die Schwimmer des St-Ursula-Gymnasiums mit einer Zeit von 11:03.4 auf Kreisebene als viertschnellste Mannschaft an den Start.

Geschwommen werden mussten die Strecken 50m Rücken (2x), Freistil (3x), Brust (3x) und Schmetterling (1x) sowie eine 4x50m Lagen- und eine 8x50m Freistilstaffel. Die Schwimmwettkämpfe werden als Mannschaftswettbewerbe ausgetragen. Das Wettkampfergebnis wird durch Addition der Wertungszeiten in Einzeldisziplinen und Staffeln ermittelt. Insgesamt darf ein Schüler höchstens in drei Disziplinen (einschließlich Staffel) eingesetzt werden. Sicherlich kam es der Mannschaft sehr zu gute, dass sie mit Silas Leowald (SG Ruhr) einen dreifachen Deutschen Jahrgangsmeister über alle drei Bruststrecken (50, 100, 200m) im Team hat. Er konnte allein auf der 50m Bruststrecke mit einer Zeit von 0:30,72 sek. einen Vorsprung von 4 sek. auf den zweitschnellsten Brustschwimmer herausschwimmen.

Aber auch die Wettkampfschwimmer Dario Pandev, Leo Hesse, Marwin van Lier (alle Wasserfreunde Finnentrop), Louis Dröge, Denis Cevik, Torben Buschmann (SCSW Attendorn und TV Attendorn) zeigten, was sie in den letzten Jahren bei regelmäßigem Training in ihren Vereinen gelernt haben. Unterstützt wurden diese erfahrenen Schwimmer von Konstantin Fiebig, der bewies, dass auch DLRG Mitglieder richtig schnell schwimmen können, und Simon Sommer.

Ein Großteil des hervorragenden Abschneidens der Mannschaft ist der langjährigen sehr guten Vorbereitung und Unterstützung durch die heimischen Schwimmvereine zu verdanken: des SCSW Attendorns, des TV Attendorns, der SG Ruhr und der Wasserfreunde Finnentrop und der oftmals als selbstverständlich erachteten Unterstützung durch die Eltern.

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