Bei einer Stadtführung konnten die Attendorner in Lübeck ein bisschen die Geschichte der Hanse schnuppern
Fotos: Karl-Hermann Ernst

Geschichte und Jetztzeit waren die beiden großen Themen der diesjährigen Vier-Tagesfahrt der CDU Senioren-Union der Hansestadt. Auf der Fahrt zu ihrem Standort in der Hansestadt Lübeck machten die 46 Seniorinnen und Senioren in Celle einen Zwischenstopp.

Dort besichtigten sie den geschlossenen Altstadtkern der Herzogsstadt mit seinen zahlreichen sehenswerten Fachwerkbauten.

So eingestimmt auf das Mittelalter ging es weiter zur „Königin der Hanse“, wo in unmittelbarer Nähe zum Holstentor das Hotel bezogen werden konnte.

Am nächsten Morgen erlebten die Attendorner bei einer Führung mit Bus und zu Fuß die über 1000-jährige Geschichte einer Stadt, dessen gesamte, ringsum von Wasser umgebene Altstadt heute unter Denkmalschutz steht und seit 1987 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Sie konnten sich lebhaft vorstellen, wie es hier zur Zeit der Hanse ausgesehen haben muss und das auf Attendorn herunterbrechen.

Am Nachmittag ging es dann mit dem Schiff auf der Trave von Lübeck nach Travemünde, wo sie von der Vorsitzenden Roswitha Schumacher und weiteren Mitgliedern der Senioren-Union Lübeck begrüßt wurden. Nach einem Bummel durch das mondäne Seebad mit seinem größten Fährhafen Europas und einem Blick auf das „neue“ Wahrzeichen Travemündes, die Viermastbark „Passat“, traf man sich im Bootshaus an der Wakenitz, wohin die Gastgeber aus Lübeck zu einem allen Ansprüchen genügenden Abendessen geladen hatten.

Bei einem gemeinsamen Abendessen tauschten die Mitglieder der Senioren-Unionen Attendorn und Lübeck Gedanken zur großen Politik aber auch über die jeweilige Arbeit aus
Gemeinsam begrüßten die Vorsitzende der Senioren-Union Lübeck, Roswitha Schumacher (rechts) und der Vorsitzende der Senioren-Union Attendorn, Klaus Böckeler, Gastgeber und Gäste zum gemeinsamen Abendessen in Lübeck

Es entwickelte sich an den Tischen ein reger Gedankenaustausch über die große Politik aber auch die Arbeit der Senioren-Unionen. Vorsitzender Klaus Böckeler bedankte sich für die Einladung und lud die Lübecker zu einem Gegenbesuch von Hansestadt zu Hansestadt ein. Er wies dabei auch darauf hin, dass zur Zeit der Hanse Attendorn und Lübeck besonders verbunden waren; denn schließlich habe es drei Bürgermeister in Lübeck gegeben, die aus Attendorn stammten.

Zwei weitere Hansestädte standen am nächsten Tag auf dem Programm der „recht rührigen Senioren-Union in Attendorn“, wie es „Travemünde Aktuell“ im Bericht über den dortigen Besuch ausdrückte. Da war zunächst der Besuch von Schwerin mit dem traumhaft schön liegenden Schloss, das einst die Residenz der Herzöge von Mecklenburg war. Am Nachmittag folgte dann der Besuch der Hansestadt Wismar mit ihrer sehenswerten Altstadt rund um den Marktplatz und dem alten Hafen.

Interessiert lauschten die Besucherinnen und Besucher aus Attendorn den Worten des Schlossführers im Schloss Schwerin

Am letzten Tag der Reise erlebten die Attendornerinnen und Attendorner eine weitere Hansestadt, die Geschichte und Moderne in Einklang gebracht hat. Auf der Heimfahrt lernten sie bei einer Stadtführung die Altstadt Lüneburgs kennen. Eine Stadt, die noch heute vom Wohlstand und Selbstbewusstsein der Patrizierfamilien und Kaufleute zeugt, deren Reichtum durch den damaligen Salzhandel erwirtschaftet worden war.

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