Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema.

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Dr. med. Karl Strasser, Chefarzt Gynäkologie (Foto: Kathrin Menke)

Sie bewirkt einen hohen Leidensdruck, denn die Lebensqualität ist für die Betroffenen stark eingeschränkt. Dauernd zur Toilette zu müssen, nachts nicht durchzuschlafen, das hält viele Frauen von einer normalen Lebensgestaltung ab. In der Attendorner Helios Klinik können Frauen mit Inkontinenz intensiv beraten werden. Alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten und Hilfsmittel wie Windeln und Katheter werden erläutert und die individuell passenden anhand der individuellen Befunde empfohlen.

Fälle, in denen auch ein intensives Beckenbodentraining keinen Erfolg mehr erbringt, können heute aber auch sehr gut operativ behandelt werden. Chefarzt Dr. Karl Strasser empfiehlt zum Beispiel die sogenannte Cesa/Vasa-Methode, die Erneuerung der hinteren Haltebänder des Beckenbodens, die er, wenn die Voraussetzungen stimmen, auch laparoskopisch durchführt. Diese Verfahren, eine OP ohne großen Bauchschnitt, lässt Schmerzen, Wunde und Risiken sind viel geringer ausfallen und die Patientinnen können schon am nächsten Tag wieder fit sein. Der Effekt ist unmittelbar: Die Kontinenz ist sofort wieder hergestellt.

„Warum habe ich so lange gewartet?“

Das fragen sich viele Patientinnen, nachdem sie sich von ihrer zunehmenden Inkontinenz als Schicksal verabschiedet und zu einem Eingriff entschlossen haben. Im Rahmen des Vortrags wird eine Patientin von ihren Erfahrungen nach dem Eingriff berichten und sich den Fragen der Gäste stellen. Dr. Strasser zeigt außerdem die verwendeten Materialien und erklärt im Detail, was genau er mit der Operation erreichen kann und wie sie funktioniert.

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