Nur sechs Tage nach seinem sensationellen Ergebnis beim Engadin Skimarathon stand Benjamin Selter vom TV Attendorn erneut am Start einer Langlaufgroßveranstaltung. 17 Kilometer mit enormen Höhenunterschieden hoch zum Großen Arber lautete die aktuelle Zielvorgabe im Bayerischen Wald  und bestätigte ein weiters Mal die absolute Topp-Form des 21-Jährigen in diesem Winter: In hervorragenden  46:04,3 schaffte er einen 8. Gesamtrang im Elitefeld. Für das insgesamt zweitbeste Resultat der heimischen Starter sorgte Lea Selter, die in 1:04,41 als 4. der Juniorinnen nur denkbar knapp das begehrte Podium verpasste. 1:05,15 zeigte die Uhr schließlich bei Manuel Schöttes vom SC Oberhundem. Der 24 jährige nutzte das Rennen vor allem um sich auf seinen Start bei den Deutschen Vereinsstaffelmeisterschaften in Reit im Winkel vorzubereiten. Eigentlich wollten sie zum Saisonschluss einmal zusammen über die Finishline laufen. Ein Sturz von Sabine Selter in der Zielkurve verhinderte zwar dieses Unterfangen nicht aber ihre Silbermedaille in der Altersklasse. Ehemann Uli überquerte eine halbe Minute zuvor als 14. seiner AK den Zielstrich im Stadion Bretterschachten oberhalb von Bodenmais. „Ich war schon richtig platt nach zwei kräfteraubenden Rennen innerhalb einer Woche. Aber nach den Ergebnissen wollte ich zum Saisonende noch einmal diese tolle Veranstaltung genießen und einfach sehen, was noch geht,“lautete Benjamins Selters Kommentar am drauf folgenden Tag. 

Was da tatsächlich noch ging zeigte der Hansestädter ganze 24 Stunden später. Nach 42 Kilometern Engadin Marathon und 17 Kilometer Skadiloppet Skating hing er noch einmal 42 Kilometer Skadi in der klassischen Technik an. Bei 12 Grad Minus und heftigen Schneeverwehungen zeigte die Uhr am Ende nach mehr als 850 Höhenmetern schließlich 2:17,22. Damit war Selter erneut unter den Topp Twenty in der Gesamtwertung einer internationalen Großveranstaltung und hatte mit 101 Rennkilometern in einer Woche auch hier eine persönliche Bestleistung aufgestellt.“ Nach einem solchen Superwinter möchte ich mich vor allem beim TV Attendorn und Christian Bruse für die tolle Unterstützung bedanken, ohne die solche Ergebnisse nicht möglich gewesen wären.“

Ein Klasseergebnis aber legte auch Manuel Schöttes in seinem zweiten Wettkampf binnen 24 Stunden in den bayerischen Schnee. Nachdem er erst spät in die Saison einsteigen konnte erlief der sich über die 24 Kilometer klassisch in 1:05,15 einen respektablen 18. Rang in der AK.

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