Es hatte Unterspühlungen gegeben bei dem Tauwetter Tage zuvor und so musste die 45. Auflage des größten deutschen Langlaufevents etwas kürzer ausfallen. 44 Kilometer Skating rund um Oberammergau lautete schließlich die Zielvorgabe für die Langläufer am vergangenen Samstag. Mit dabei war zum wiederholten Male auch der Attendorner Uli Selter, der mittlerweile mehr als 50 Skimarathons in den Beinen hat. Tolle Verhältnisse, nur ein kurzes Schneegestöber auf den letzten Kilometern‘, resümierte der total zufriedene Sportler des TV Attendorn, der mit einer Gesamtzeit von 2:47,37 aufwarten konnte. Schon zuvor hatte Lea Selter für eine Überraschung gesorgt. Ihre starken 1:05,22 über die 21 Kilometer lange Halbmarathondistanz hatten ihr im Feld der mehr als 150 Damen immerhin eine Topp 20 Platzierung beschert. Nur 5 Minuten später erreichte auch Sabine Selter das Sportgelände im Zentrum des weltbekannten Passionsspielortes und konnte damit den Familienerfolg vervollständigen.

Rund 24 Stunden später folgte dann das Highlight des mit knapp 2000 Startern insgesamt auch zahlenmäßig größten Langlaufereignisses auf deutschem Boden. Vor allem die starken Norweger, Franzosen, Italiener und Schweizer bestimmten von Anbeginn das Tempo beim Hauptlauf über die 44 Kilometer in der klassischen Technik. Mit im Pulk der rund 40 Läufer umfassenden Spitzengruppe, die sich rasch vom Feld absetzen konnte hielt sich auch der Attendorner Benjamin Selter. `Bis etwa Kilometer 25 konnte ich gut vorn mitgehen, dann musste ich etwas abreißen lassen, bin aber mit meinem Resultat am Ende mehr als zufrieden‘, kommentierte der 21-jährige Student abschließend. 2:06,53 zeigte die Uhr im Ziel. Rang 41 insgesamt und 7. bester deutscher Starter im rund 700-köpfigen Starterfeld wecken nun auch Erwartungen für die nächsten Starts in Österreich, der Schweiz und dem Bayerischen Wald.

Für eine weitere Überraschung sorgte am Ende des Langlaufevents erneut Lea Selter. Nach ihrem Klasselauf über die Halbmarathondistanz ging sie auch über die kurzen 9 Kilometer in der klassischen Technik am Tag darauf an den Start. 28:50,6 stand für sie auf der Anzeigentafel und bescherte ihr unangefochten Rang eins im Feld der 30 Fauen und Mädchen.

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