Den neusten Stand der Technik hat sich die Klinik mit dem 1,5-Tesla-Gerät „Titan“ von Toshiba ins Haus geholt. Dank eines größeren Durchmessers passen jetzt auch schwergewichtigere Menschen in die „Röhre“.

Doch die entscheidende Weiterentwicklung besteht in der besseren Bildgebung. „Die Bilder haben eine höhere Ortsauflösung, sie geben dem Arzt somit noch mehr Informationen zur Diagnosestellung“, so Dr. med Rupert Bauer von der Praxis Fallenski und Kollegen, der das Gerät betreibt.

Dass immer mehr Untersuchungen per MRT durchgeführt werden, hängt auch mit dem Wunsch zusammen, eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden. Ein MRT arbeitet mit der Kombination eines starken mit mehreren schwachen Magnetfeldern und eines UKW-Senders. „Seine Stärken hat der MRT bei der Darstellung sogenannter Weichteilstrukturen wie Muskeln, Sehnen und inneren Organen“, erklärt Dr. Bauer. Bandscheibenvorfälle können mit Hilfe der erzeugten Schnittbilder ebenso sicher diagnostiziert werden wie Gelenkschädigungen.

Auch Gefäßverschlüsse in allen Bereichen des Körpers werden sichtbar gemacht, was insbesondere in der Diagnostik von Schlaganfällen, Herzinfarkten und der Arteriosklerose wichtig ist. „Das Kardio-MRT spielt im Rahmen der Herzmedizin heute eine zentrale Rolle“, so Chefarzt Dr. Stephan Doldi, der jährlich rund 500 Kardio-MRTs durchführt.

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