2.000 Euro betrug auch 2017 die Weihnachtsspende der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem. Die Spende anstelle von Weihnachtsgeschenken hat bei der Sparkasse bereits Tradition. In diesem Jahr bildet sie gleichzeitig den Auftakt für den neuen Spendenschwerpunkt: Mobilität für ältere Menschen. Diesmal ging das Geld an den Dorfverein Ennest. Dieser plant für ältere Menschen einen barrierefreien Rundweg mit Rast- und Ruhepunkten. Im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Heinz-Jörg Reichmann, erläuterten Mitglieder des Vereinsvorstands und des Beirates ihre Pläne.

Auf einen rührigen Vereinsvorstand traf der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse AttendornLennestadt-Kirchhundem, Heinz-Jörg-Reichmann, beim Treffen mit Vertretern des Dorfvereins Ennest. Der 1. Vorsitzende Bernd Strotkemper, Stellvertreter Manfred Schrottke und die Seniorenbeauftragte Marlies Flesch waren in die Sparkassen-Geschäftsstelle in Ennest gekommen, um über die Arbeit des jungen Vereins zu berichten. Außerdem ging es um die Pläne zur Verwendung der Weihnachtspende der Sparkasse.

Der etwa 50 Mitglieder starke Dorfverein hat wohl einen der jüngsten Einträge im örtlichen Vereinsregister. Ennester Bürger haben ihn 2016 mit dem Ziel gegründet, das Miteinander in Ennest zu stärken und das Dorf für seine angestammten und neu dazugekommenen Einwohner attraktiver zu machen. Der Gründungimpuls ist auf einer Dorfversammlung entstanden, berichtete Bernd Strotkemper. Im Gründungsjahr zeigten die Ennester Bürger bereits ihre große Hilfsbereitschaft bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen im Dorf. Die Gründerinnen und Gründer des Vereins nahmen daher auch direkt die Flüchtlingshilfe als Vereinszweck mit in die Satzung auf. Damit ist der Dorfverein Ennest in dieser Rolle Vorreiter und bisher nahezu einzigartig.

Körperliche und geistige Mobilität im Fokus

Zu den ersten Projekten des Vereins gehört die Anlage eines Rundwegs, der auch mit dem Rollator leicht begehbar ist. Bänke und Ruheplätze am Weg sollen immer wieder zu erholsamen Pausen oder zum Gespräch mit anderen Spaziergängern einladen. Diese Idee war für die Sparkasse ausschlaggebend, die Vereinskasse mit einer Zuwendung von 2.000 Euro zu bedenken. „Für einen spendenfinanzierten Verein mit einem symbolischen Mitgliedsbeitrag von zwölf Euro jährlich ist das eine große Summe,“ freute sich der 1. Vorsitzende.

Die Zuwendung erfolgte in Form der alljährlichen Weihnachtsspende der Sparkasse. Dabei verzichtet diese auf Weihnachtsgeschenke und spendet stattdessen für einen gemeinnützigen Zweck. Die Wahl fiel auf den Dorfverein Ennest, weil dieser mit seinem Projekt zur Mobilisierung älterer Menschen beiträgt. Das passt exakt zum Spendenschwerpunkt der Sparkasse für die kommenden Jahre. Dazu der Vorstandsvorsitzende, Heinz-Jörg Reichmann: „Wir fördern Angebote für die Mobilität von Senioren. Dazu stellen wir in diesem Jahr 30.000 Euro bereit. Neben der Mobilität auf Straßen und Wegen geht es auch um geistige Beweglichkeit und körperliche Fitness.“

Die Sparkasse führt bereits Gespräche mit Vereinen aus ganz Attendorn und prüft förderwürdige Projekte. Vorschläge und Ideen zum Spendenschwerpunkt „Seniorenmobilität“ sind herzlich willkommen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass die Spendenempfänger in Attendorn ansässig sind. Nach 2018 werden weitere Fördermittel für Lennestadt und Kirchhundem freigegeben. Mit der Spende für den Dorfverein Ennest setzt die Sparkasse einen symbolischen Auftakt für den Spendenschwerpunkt.

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