Bereits gegen 10:00 Uhr wurde am gestrigen Donnerstag eine kommunale Einsatzleitung im Feuerwehrhaus Attendorn eingerichtet. Entsprechend gut vorbereitet konnte so von dort aus wurde der Gesamteinsatz im Stadtgebiet von Attendorn koordiniert werden.

Aus Sicht der Einsatzleitung verlief der Orkan recht glimpflich und sorgte glücklicherweise nur für überschaubare Sachschäden. Lediglich im Attendorner Ortsteil „Schwalbenohl“ wurden einige geparkte PKW durch umgestürzte Bäume beschädigt. Zur Spitzenzeit waren 86 Einsatzkräfte der Attendorner Feuerwehr im Einsatz. Insgesamt wurden 22 Einsätze abgearbeitet. Im Bedarfsfall hätte das eingesetzte Personal kurzfristig verdoppelt werden können, dies war jedoch nicht erforderlich. Die Bevölkerung wurde über die aktuelle Lage im Stadtgebiet permanent auf der Internetseite der Feuerwehr informiert.

Da die Attendorner Feuerwehr in der Fläche gut aufgestellt ist, sind auch unter schwierigen Bedingungen alle Ortslagen in kürzester Zeit erreichbar. Dies hat sich auch gestern wieder als ein Vorteil dargestellt. Alle Hilfeersuchen der Bürger konnten zeitnah abgearbeitet werden und es kam zu keinen nennenswerten Wartezeiten.

Um 17:00 Uhr war der Einsatz für die letzten Kräfte beendet.

Der zuständige Straßenbaulastträger Straßen.NRW hat inzwischen mitgeteilt, dass die Sperrung der L 697 (Heldener Straße) zwischen Attendorn und Helden aufgehoben wurde. Aus Sicherheitsgründen war die Straße gestern gesperrt worden, nachdem das Orkantief für einige Sturmschäden gesorgt hatte. Die K 17 (Biggeseestraße) zwischen Helden und Bremge ist ebenfalls wieder geöffnet.

 

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