Die Helios Klinik Attendorn hat ihre durch einen Brand geschädigte Station 81 komplett saniert und kann jetzt alle Zimmer wieder belegen. Außerdem investiert die Klinik in moderne radiologische Geräte. Jetzt wurde ein neuer 80-Zeilen-Computertomograph installiert, der zum Beispiel die Untersuchung von Herzkranzgefäßen ermöglicht.

„Bei Angina pectoris, Herzinfarkt und Herzschwäche haben wir damit alle drei Säulen der Diagnostik im Haus“, erläutert Dr. med. Stephan Doldi, Chefarzt der Kardiologie. „Neben dem MRT, das wir auch in den nächsten Wochen erneuern werden, sind das CT und unser Herzkatheterlabor die wichtigen diagnostischen Mittel, um die Ursache der Erkrankung sowie Ort und Umfang der Gefäßverengung bestmöglich ermitteln zu können. Wir können allen Patienten die für sie am besten geeignete diagnostische Methode anbieten. Für Notfälle, z.B. bei Herzinfarkt, stehen wir im Herzkatheterlabor Tag und Nacht für Patienten bereit.“

Die Untersuchung mittels einer Computertomographie wird auch bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen angewandt, da sich Organe überlagerungsfrei in Schichten darstellen und krankhafte Veränderungen von Organen abbilden lassen. Aus den Bildern können zwei- oder sogar dreidimensionale Ansichten aller Körperregionen erstellt werden, auch hintereinander liegende Organe sind darstellbar.

Betrieben wird die Technik vom Institut für Radiologie der Praxis Fallenski + Kollegen, die die beiden Geräte von der Klinik anmietet. Dr. med. Rupert Bauer, der die Attendorner Praxis im Krankenhaus leitet, freut sich über die Lieferung des neuen Toshiba-CTs: „Bei vielen Erkrankungen ist die Computertomografie das diagnostische Mittel der Wahl, etwa bei Kopf-, Lungen- oder bei Wirbelsäulenuntersuchungen. Aufgrund der sehr minimierten Röntgenstrahlung ist die Untersuchung weniger belastend als früher, die Strahlendosis beträgt nur noch ein Bruchteil.“

Station 81 frisch renoviert

Die Bauarbeiten im 8. Stock der Klinik sind abgeschlossen. Nachdem es dort – kurz vor Inbetriebnahme einer neuen Rauchmeldeanlage – zu einem Zimmerbrand gekommen war, der die gesamte Station renovierungsbedürftig machte, mussten einige Patienten in der Übergangszeit in Vierbettzimmern untergebracht werden. Jetzt stehen alle Patientenzimmer wieder zur Verfügung.

„Wir bedanken uns bei unseren Patienten, die mit viel Geduld die Einschränkungen in Kauf genommen haben, die eine Großbaustelle leider mit sich bringt“, berichtet Thomas Kaufmann, Leiter des Technischen Dienstes am Krankenhaus. Er und seine Kollegen, die ständig an der Modernisierung des Krankenhauses arbeiten, freuen sich über den erfolgreichen Abschluss der Bauarbeiten und die neue Rauchmeldeanlage: „Wir haben wir jetzt eine Anlage auf dem neusten Stand der Technik, so dass solche Vorkommnisse der Vergangenheit angehören werden.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here