48 Seniorinnen und Senioren der CDU Attendorns (hier ein Teil von ihnen) besuchten Wuppertal, die Müngstener Brücke und Schloss Burg
Foto: Karl-Hermann Ernst

Bevor die CDU Senioren-Union aus Attendorn sich am 10. Oktober auf den gemeinsamen Weg zur Tenne im Landhotel Haus Schnepper in Mecklinghausen aufmacht, besuchten die Mitglieder am vergangenen Mittwoch Wuppertal.

Dort besichtige man unter fachkundiger Leitung mittels Schwebebahn die Stadt von oben. Dabei erfuhren die Seniorinnen und Senioren, dass Wuppertal noch eine relativ junge Stadt ist. Sie    wurde erst 1929 aus den Städten Elberfeld, Barmen, Vohwinkel und einigen anderen Gemeinden zusammengeführt. Während der über einstündigen Fahrt im nostalgischen Kaiserwagen erläuterte die Stadtführerin auch die wirtschaftliche Kraft der Stadt vor der eigentlichen Gründung bis heute und über die zahlreichen Erfindungen, die dort gemacht wurden.

Anschließend machte sich die Gruppe auf zur Müngstener Brücke, der höchsten deutschen Eisenbahnbrücke mit ihren 107 Metern über Grund. Die Brücke spannt sich mit 465 Meter Länge über das Tal der Wupper. Sie ist somit länger als der Eiffelturm in Paris hoch ist. Die 48 Attendorner zeigten sich sehr beeindruckt von diesem Stahlbauwerk aus dem vorletzten Jahrhundert.

Bevor sich die Hansestädter wieder auf den Heimweg machten, besuchten sie noch Schloss Burg im Solinger Stadtteil Burg an der Wupper, dem Stammsitz der Grafen und später der Herzöge von Berg. Sie ist eine der größten Burgen Westdeutschlands und die größte rekonstruierte Burganlage in Nordrhein-Westfalen. Man bestaunte auch das übermannshohe große Denkmal von Erzbischof Engelbert II, der drei Jahre vor seinem Tod der Stadt Attendorn die Stadtrechte verlieh.

In einem Burgcafé stärkten sich die Seniorinnen und Senioren nach dem ereignisreichen Tag mit einer „Bergischen Kaffeetafel“. Dazu gehörten neben dem Kaffee aus der „Dröppelminna“ eine frische Waffel, Aufschnitt, Pflaumenmus mit Quark, Zwieback, Burger Brezel und verschiedene Brotsorten. So war ein kein Wunder, dass die Attendorner gut gesättigt in ihrer Heimatstadt zurückkehrten.

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