Die Schreibmaschine hat längst ausgedient, und selbst die eigentliche Hauptfunktion des Telefons nutzen immer weniger Menschen zur Kommunikation. Stattdessen ersetzen E-Mails immer mehr den klassischen Textverkehr, und anstelle des Telefongesprächs treten Instant Messenger, wahlweise zum Versenden kurzer Textnachrichten oder von Sprachaufnahmen. Dabei gibt es aber einiges zu beachten – und zwar sowohl bezüglich Sicherheit als auch zur jeweils angebrachten Ausdrucksweise.

Sicherheit ist Trumpf

Elektronische Kommunikation ist zweifelsohne praktisch – der Weg zum Postschalter wird überflüssig, und man ist nicht darauf angewiesen, dass der Gesprächspartner wie bei einem Telefonat gerade Zeit hat, wenn man anruft. Allerdings herrscht bei WhatsApp, E-Mail und Co. ein potenziell höheres Sicherheitsrisiko. Ja, Telefone können abgehört werden und Briefe verlorengehen – ersteres ist allerdings extrem unwahrscheinlich, und mit einer Sendung per Einschreiben kann man letzteres effektiv so gut wie ausschließen. Bei der Kommunikation über das Internet gestaltet sich das Ganze nicht so einfach.

Der erste Gefahrenbereich sind die Passwörter, die man zum Login benötigt, sei es für den E-Mail-Account oder soziale Netzwerke. Wer im Besitz des Passwortes ist, kann im Namen des Kontobesitzers Nachrichten schreiben oder Posts verfassen – in den falschen Händen kann das zu schweren finanziellen Schäden führen oder der Reputation schaden. Deswegen ist ein sicheres Passwort ein absolutes Muss. Ebenso gefährlich ist Schadsoftware, die zum Beispiel über sogenannte Phishing-Mails auf den Rechner gelangen kann – und mittlerweile ist auch WhatsApp ins Visier von Betrügern geraten. Anti-Virenprogramme und unbedingte Achtsamkeit schaffen hier Abhilfe.

Der Ton macht die Musik

Damit jedoch nicht genug: Gefahren lauern auch anderswo, nämlich in der Kommunikation selbst – Denn nicht alle Errungenschaften elektronischer Kommunikation sind in jedem Kontext angebracht. Ein Beispiel dafür sind Smileys und Emojis, wie man sie vor allem in ungezwungenen Online-Konversationen gern und häufig nutzt.

Das verleitet eventuell dazu, das eine oder andere derartige Symbol auch in geschäftlichen E-Mails zu nutzen – was allerdings dazu führen kann, dass man dem Empfänger gegenüber unprofessionell oder gar inkompetent erscheint. Weniger ist hier in aller Regel mehr. Möchte man beim Verfassen einer Nachricht nicht ungewollt ins Fettnäpfchen treten, lohnt es sich, einen Blick auf die Grundsätze der E-Mail-Etikette zu werfen – wenn man sich nämlich ungeschickt anstellt, kann das im Extremfall ähnlich gravierende wirtschaftliche Folgen haben wie ein unsicheres Passwort.

Bildrechte: Flickr l. barbara w CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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