Die Flüchtlinge in Attendorn können „mitreden“. Dank der Unterstützung einiger Attendorner Unternehmen und Schulen konnten für die Flüchtlingsunterkünfte und das Sprachcafé Computer zum Erlernen der deutschen Sprache bereitgestellt werden. 

Mit viel Eifer sitzen Yaman Alzobi und Ahmad Modi vor dem PC im Sprachcafé in der Niedersten Straße in Attendorn. Wie so viele Menschen vor und nach ihnen sind die beiden Syrer als Flüchtlinge nach Attendorn gekommen. Nun wagen sie die ersten Schritte durch das Sprachprogramm am Computer.

Möglich wurde das Angebot durch Spenden einiger Attendorner Unternehmen und Schulen. Die Fäden in der Hand hat dabei Jörg Dingerkus. Neben seinem technischen Know-how investierte der Geschäftsführer des Unternehmens “Computerpoint“ zahlreiche Arbeitsstunden, um die Computer zu installieren, die von Attendorner Schulen zur Verfügung gestellt wurden. Die Firma VIEGA sorgte für die Monitore, die  Computerspeicher steuerte die Firma BEULCO bei. Die Lizenzen für die Sprachsoftware übernahm die Stiftung der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem.

Durch dieses eindrucksvolle Zusammenspiel zwischen den Unternehmen und der Stadtverwaltung Attendorn konnten bereits zehn Computer für den Spracherwerb in den Flüchtlingsunterkünften und im Sprachcafé im Jugendcafé an der Niedersten Straße angeschafft werden. Weitere zehn Computer werden derzeit für ihren Einsatz hergerichtet.

Für Katrin Luers, die im Rathaus für die Betreuung der Flüchtlinge zuständig ist, steht fest: „Um sich in der Arbeitswelt und in der Freizeit integrieren zu können, ist es wichtig, mitreden zu können. Neben den bereits bestehenden erfolgreichen Sprachkursen auf offizieller und ehrenamtlicher Basis können wir mit dem Einsatz der Sprachsoftware dank der Unterstützung der Attendorner Unternehmen nun noch einen weiteren wichtigen Beitrag zur sprachlichen Integration leisten.“

Jeder, der sich über dieses Projekt informieren oder sich finanziell für die Flüchtlingshilfe einsetzen möchte, kann sich gerne mit Katrin Luers in Verbindung setzen, Tel. 02722/64-104, E-Mail k.luers@attendorn.org.

Unter Angabe des Verwendungszwecks „Spenden Flüchtlinge, 2098.3100739“ können Spenden auf das Konto der Stadtkasse Attendorn  bei der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem (IBAN DE15 4625 1630 0000 0004 30, BIC WELADED1ALK) eingezahlt werden. Die Hansestadt Attendorn stellt auf Wunsch eine Spendenbescheinigung aus.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here