Leserbrief:

„Künftige treffen dürfen nicht mehr umlaufend in Großstädten der jeweiligen G20-Präsidentschaft abgehalten werden. Außenminister Sigmar Gabriel und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz werden dazu ein Strategiepapier in Berlin vorstellen.

Und das ist auch gut so!

Es ist einfach unnötig zahlreiche Sicherheitskräfte zu G20-Konferenzen in die betroffenen Städte zu entsenden, die dann wiederum woanders einfach fehlen. Zudem wird ein hoher 6-stelliger Millionen- Betrag aus Steuermitteln mal eben für ein solches Treffen ausgegeben. Ich möchte sogar weitergehen und sagen, dass unterm Strich diese steuerfinanzierte Veranstaltung einem Einzel-Wahlkampf dienen soll.

Wenn Kanzlerkandidat Martin Schulz sagt, dass stattdessen die Gipfeltreffen künftig „am Standort der Vereinten Nationen und im UN-Gebäude in New York“ stattfinden sollen, kann ich das nur unterstreichen.

Es bleibt nun abzuwarten, was wirklich bei diesem Treffen in Hamburg herauskommt. Die Vergangenheit zeigt jedenfalls, dass solche Gipfeltreffen ergebnislos waren. Ich wünsche trotz allem allen Beteiligten einen friedlichen Verlauf und danke den Sicherheits- und Rettungskräften für Ihren Einsatz. Denn diese sind es, die an solchen Tagen herausgestellt werden sollten!“

W. Langenohl – Attendorn

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here