2017 kamen triathleten attendorn

Triathlon in Kamen und Harsewinkel

Es war ein Wochenende nach Maß für die Attendorner Triathleten. Nicht nur, dass Wetter und äußere Bedingungen stimmten und die Starterzahl mit 16 TVler eindrucksvoll war, auch die Ergebnisse am Ende des Tages konnten sich absolut sehen lassen.

Zunächst aber stand das Verbandsligateam im Focus. Nach Überraschungsplatz 3 zum Auftakt in Hagen musste der frische Aufsteiger am zweiten Wettkampfwochenende den krankheitsbedingten Ausfall von Benjamin Selter kompensieren. Mit ‚Ersatzmann‘ Christoph Klein und Stefan Wortmann aber konnten die beiden Oldies im Team hervorragend mithalten und mit Rang 28 und 53 im Gesamtklassement wichtige Punkte einfahren. Dabei bestachen vor allem die 39:55 Kleins über die abschließende 10 Kilometer Distanz. Dass es diesmal zu einem erneut guten Rang 8 reichte, dafür hatten da bereits die beiden Youngster im Team die Weichen gestellt. Mit der absoluten Topp-Zeit von 2:00:13 und einem 7. Rang in der Endauswertung sorgte Max Zbocna für das Highlight des Tages. In 2:08:06 über die Kurzdistanz folgte ein wiedergenesener Daniel Kaufmann auf Rang 21 und einem Sieg in seiner Altersklasse.

Aber auch im offenen Starterfeld sorgten die Hansestädter für Furore, allen voran mit einem besonderen Auftritt der Familie Fischer. 2:12:00 zeigte die Uhr auf der Finishline für Vater Lothar: Rang 4 gesamt und Platz 1 in der Altersklasse. Gut 19 Minuten später machte es ihm Tochter Yvonne mit gleichen Rängen in der Damenklasse eindrucksvoll nach. Podestplätze aus heimischer Sicht aber gab es auch durch Wolfgang Rohe, der mit 2:15:17 Bronze in der AK 55 einstreichen konnte sowie für Marvin Griese, der es gut 5 Minuten später sogar zu Silber in der AK 25 brachte. Vereinschef Andreas Ufer schließlich durchbrach ebenso die magische 2:30 Grenze um 20 Sekunden und wurde dafür mit einem 6. Rang in der AK 55 belohnt. Mehr als zufrieden präsentierte sich zudem Reiner Preuss. Der erfahrene Marathonläufer, erst in diesem Jahr zu den Triathleten gewechselt, konnte mit beachtlichen 2:31:31 über seine erste Olympische Distanz aufwarten und Rang 14 mit nachhause nehmen.

Schnellste über die Distanz von 500 Metern Schwimmen, 24 Kilometern Rad fahren und 5000 Metern laufen war an diesem Tag aus heimischer Sicht Sabine Selter, die mit ihren 1:31:58 auch gleich die AK 45 deutlich gewinnen konnte. Ehemann Uli Selter folgte in 1:33:53 und holte sich damit Rang 9 in der AK 60. Nach gutem Start im Wasser und beachtlicher Radzeit musste Ulrike Pagon diesmal der Hitze beim Laufen Tribut zollen. Ihre 1:38:16 bescherte ihr jedoch immerhin Rang 4 in der AK 50. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung zum Vorjahr und einem 2. Rang innerhalb ihrer Altersklasse in 1:46:10 rundete Manuela Fischer das gute Tritime Ergebniss der Attendorner ab.

Deutlich länger waren zeitgleich Ernst Klein und Mario Kaufmann in Harsewinkel unterwegs. 2 Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Rad fahren und 20 Kilometer Laufen lautete ihre Zielvorgabe über die sogenannte Mitteldistanz. Bei knackigen Hochsommertemperaturen und Wind auf der flachen aber kurvigen Strecke konnten sie mit beachtlichen Leistungen aufwarten. 5:19:12 zeigte die Uhr am Ende für Ernst Klein, der mit Rang 4 in der AK 55 so das begehrte Podest nur denkbar knapp verfehlte. 9 Minuten später lief auch Mario Kaufmann über die Finishline im Harsewinkler Freibadgelände. Vor allem dank starker Schwimmleistung konnte er sich in der stark besetzten AK 50 unter den Topp-Ten platzieren.

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