Die Hansestadt Attendorn wird am 15. Juni 2017 ein Blumengebinde an der Gedenkstele „Am Klosterplatz“ ablegen, um an den 72. Jahrestag eines schrecklichen Kapitels der Stadtgeschichte zu erinnern. Am 15. Juni 1945 explodierte im Keller des Attendorner Rathauses ein Munitionsdepot und riss 35 Menschen in den Tod. Und das unmittelbar nach Ende des schrecklichen Zweiten Weltkrieges.

Gedenkstätte Attendorn - Opfer der alliierten Luftangriffe - Gedenken an ein schreckliches Kapitel der StadtgeschichteBereits am 28. März 2017 hatte die Hansestadt Attendorn mit einem Blumengebinde an ein weiteres schreckliches Ereignis erinnert. An diesem Tag wurde Attendorn im Jahr 1945 durch alliierte Bombenangriffe schwer zerstört. HIER geht es zur News zum 28. März auf dieser Homepage.

Der 28. März und der 15. Juni sind und bleiben für die Bürgerinnen und Bürger Attendorns Gedenktage. Diese schrecklichen Ereignisse müssen im Bewusstsein der Bevölkerung erhalten bleiben und bedürfen daher einer würdigen Form der Erinnerung Neben einer öffentlichen Gedenkveranstaltung im 5-Jahres-Rhythmus – zuletzt fand diese im Jahr 2015 aus Anlass des 70. Jahrestages statt – greift die Hansestadt Attendorn eine Anregung der Attendorner Bürger Rudolf Keimer und Dr. Theo Heller auf und erinnert jährlich am 28. März und am 15. Juni sichtbar mit einem Blumengebinde an der Gedenkstele am Klosterplatz an die Ereignisse im Jahr 1945, die sich niemals wiederholen dürfen.

Während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Attendorn können Interessierte im Foyer des Rathauses ganzjährig die im Jahr 2010 errichtete Erinnerungsstätte mit der Dokumentation „Opfer von Krieg und Gewalt“ besichtigen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Hansestadt Attendorn in der Rubrik „Stadtinfo-Erinnerungsstätte“.

Das obige historische Foto zeigt die bei der Munitionsexplosion zerstörte Franziskanerkirche, die sich seinerzeit neben dem Attendorner Rathaus befand, Fotoquelle: Theodor Frey sen. (Frey Print + Media).

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Stadtarchivar Otto Höffer zur Verfügung, Tel. 02722/64-420, E-Mail o.hoeffer@attendorn.org.

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