Die diesjährige Mehrtageübung führte die Helfer des THW OV Attendorn dieses Jahr auf den Übungsplatz in Münster-Handorf. Nach 2012 war dies bereits der zweite Besuch des OV Attendorn dort.
attendorner geschichten - thwVerschiedenste Übungs- und Ausbildungsmöglichkeiten und die gute Infrastruktur überzeugte das Organisationsteam das Gelände einer ehemaligen niederländischen Kaserne für das lange Pfingstwochenende zu buchen. So machten sich bereits Freitagnachmittag, direkt nach der Arbeit bzw. Schule, knapp 40 Helfer und Jugendliche auf, um ins ca. 1 1/2 LKW-Stunden entfernte Münsterland zu fahren.  Kaum angekommen, wurden innerhalb kürzester Zeit 3 großen Zelte aufgebaut, eingerichtet und ein Abendessen serviert, bevor der Start in ein ereignisreiches Wochenende gemütlich am Lagerfeuer begonnen wurde.
attendorner geschichten - thwAm ersten Morgen wurde dann nach einem ausgiebigen Frühstück alle Helfer in Trupps und auf verschiedenste Stationen aufgeteilt. So konnte eine Rettung aus einem Brunnenschacht oder aus einem verschütteten Tunnelsystem geübt werden. Andere Trupps übten das Fällen von unter Spannung stehenden Bäumen oder erkundeten den Dortmund-Ems Kanal mit Mehrzweckarbeits- und Schlauchboot. Für ein wenig Aufregung sorgte der Fund von vermeintlichen Munitionsresten, die aber recht schnell als Deckel eines oberirdischen Hydranten identifiziert werden konnten.
Neben viel Ausbildung kam aber auch der Spaß und die Kameradschaft nicht zu kurz. Zu Erwähnen ist besonders der gestiftete Pool, der nach einem anstregenden Tag Abkühlung versprach. Oder die Frosch- und Molchrettung unseres Helferanwärters Julian, der sich um Maskottchen-Molch „Norbert“ liebevoll kümmerte.
Ein großes Lob geht an das Organisationsteam, das die Veranstaltung mit viel Vor- und Nachbereitungszeit erst möglich machte. Dem Küchenteam um Sandra, Christian und Carlo, welches uns vorbildlich versorgt hat, gilt hier ein besonderer Dank. So erwartete uns mittags stets ein 3-Gänge-Menü mit frischem Salatbuffet und abends jeweils auch noch eine warme Mahlzeit.
Nach einem abschließenden Besuch und einer Besichtigung des Institut der Feuerwehren NRW, das in direkter Nähe zum Übungsplatz liegt, ging es Montagmittag wieder zurück in die Heimat. Dort wurde gemeinsam aufgeräumt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt.

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