In jüngster Zeit ist es im Kreis Olpe bereits wieder mehrfach vorgekommen, dass freilaufende Hunde Rehe gehetzt und getötet haben. Die in Panik flüchtenden Tiere verendeten oder mussten von Jägern von ihren Leiden, die ihnen beißende Hunde zugefügt hatten, erlöst werden.

Die Untere Jagdbehörde des Kreises Olpe appelliert daher an Hundehalter, sich ihre Verant­wortung bewusst zu machen und mit Rücksicht auf das Wild, ihre Hunde lieber an der Leine zu führen. Wenn auch für normale Hunde auf Wald- und Wirtschaftswegen grundsätzlich kein Leinenzwang besteht, muss sichergestellt sein, dass sich der Hund im permanenten Einfluss des Halters befindet. Dies bedeutet: Stöbert der Hund ein Tier auf und sein Halter pfeift ihn zurück, muss der Hund gehorchen. Geht der Jagdtrieb jedoch mit dem Hund durch, muss er angeleint werden.

„Dem eigenen Hund das Vergnügen des Freilaufens zu gönnen, aber nicht das Wohl der in freier Wildbahn lebenden Tiere zu achten, ist schlicht und einfach verantwortungslos“, sagt daher Otmar Schuhen, der Leiter des Fachdienstes Ordnung der Kreisverwaltung. „Im Übrigen werden Halter von wildernden Hunden zur Rechenschaft gezogen. Hinweise auf wildernde Hunde und ihre Besitzer sollten daher an die Polizei oder die Untere Jagdbehörde gegeben werden.“

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