Einsam und kopflos liegt das Schulskelett „Otto“ im Forum des St.-Ursula-Gymnasiums.
22 neugierige Mädchen und Jungen aus den umliegenden Grundschulen stehen zusammen mit Schülerinnen aus der Jgst. EF des Gymnasiums um den durch Flatterband abgesperrten Tatort und beraten, wie man den Übeltäter, der Ottos Kopf gestohlen hat, dingfest machen kann. Gut, dass am Tatort diverse Spuren, wie z.B. Schuhabdrücke, Haare und Textilfasern sowie ein paar kleine Blattfragmente gefunden wurden. Mit Hilfe naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethoden, in denen die Oberstufenschülerinnen –die „Ursel-Professorinnen“ – besonders geschult sind, sollte es ein Leichtes sein, den Täter oder die Täterin zu überführen.

Bewaffnet mit einer Liste von Tatverdächtigen, von denen Haarproben, Textilfasern, Schuh- und Fingerabdrücke genommen wurden, verglichen die 22 biologischen Detektive unter den wachsamen Augen der „Ursel-Professorinnen“ diese Proben mit den Tatortspuren, um so dem Kopfdieb auf die Schliche zu kommen. Dazu wurden eifrig Haar- und Textilproben mikroskopiert, Blätter mit einem Bestimmungsschlüssel verglichen und Schuh- und Fingerabdrücke auf charakteristische Merkmale untersucht.

Nach einigem Rätseln und Kopfzerbrechen stand die Täterin dann eindeutig fest und konnte im Triumphzug überführt werden.

Otto ist nun nicht mehr kopflos und steht dem Biologieunterricht ab sofort wieder zur Verfügung.

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