Mit dem Wohnmobil in die Osterferien: Worauf Mieter achten sollten

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Urlaub in Holland mit dem Wohnmobil - Foto: Marco Verch
Bildrechte: Flickr Urlaub in Holland mit dem Wohnmobil Marco Verch CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

In diesem Jahr müssen sich die Schüler in NRW ein wenig länger gedulden, bis es endlich wieder heißt: „Osterferien!“ Allen Familien, die mit einem Wohnmobil verreisen möchten, bleibt allerdings ein bisschen mehr Zeit für die notwendigen Vorbereitungen. Wer ein Wohnmobil mieten will, sollte sich nämlich nicht allzu lange Zeit damit lassen. Denn der Urlaub auf vier Rädern wird immer beliebter – da sind die besten Mietobjekte schnell vergriffen.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Freiheit und Abenteuer pur: Wer mit einem Wohnmobil verreist, entscheidet unabhängig von den Terminen eines Reiseveranstalters, wann die Reise losgehen soll und wohin sie führt. Das ist einer der Gründe, warum so viele Menschen auf eigenen vier Rädern verreisen. Zudem schont diese Art des Reisens spürbar die Urlaubskasse. Wer nicht dauerhaft ein Reisemobil unterhalten möchte, mietet einfach eines – das ist mittlerweile sogar online möglich. Doch es gilt schnell zu sein, ansonsten sind die komfortabelsten Wohnmobile schon weg. „Schnell“ kann dabei durchaus einige Monate im Voraus bedeuten. Trotzdem sollte man wenigstens einige Anbieter miteinander vergleichen, um ein möglichst gutes Preis-Leistungs-Verhältnis herauszuschlagen. Sehr komfortabel geht das über Online-Plattformen wie campanda.de, wo man gezielt ortsbezogen – beispielsweise in Köln – nach einem Wohnmobil suchen kann, und zwar sowohl von privaten Wohnmobilbesitzern als auch von kommerziellen Anbietern.

Wohnmobil ist nicht gleich Wohnmobil

Nicht jedes Wohnmobil eignet sich für den Familienurlaub. Größe und Ausstattung eines Wohnmobils hängen unter anderem davon ab, ob man dauerhaft auf einem Campingplatz wohnt oder viel herumfährt, ob man sich überwiegend im Freien aufhält oder auch gemütliches Beisammensitzen im Wageninneren geplant ist. Schließlich benötigt jedes Familienmitglied ein Bett und es sollten ausreichend Stauraum, Sitzplätze und Sicherheitsgurte vorhanden sein –während der Fahrt besteht Anschnallpflicht. Wer Fahrräder mitführt, sollte dies bei seiner Entscheidung für ein Wohnmobil berücksichtigen. Auch darf die zulässige Gesamtmasse trotz schweren Gepäcks nicht überschritten werden.

Die richtige Fahrerlaubnis in der Brieftasche?

Die Größe eines Wohnmobils kann selbst einem erfahrenen Fahrer anfangs Unbehagen bereiten. Wie soll man diesen Riesen bloß sicher durch den Verkehr leiten? Bei einem seriösen Anbieter ist diese Sorge jedoch unbegründet. Denn dieser wird bei der Abholung eine intensive Einweisung geben und im Vorfeld sämtliche Details erklären. Noch ein wenig Übung in ruhigem Gelände und das Führen eines Wohnwagens sollte kein Problem mehr darstellen. Was bei der Anmietung allerdings durchaus Schwierigkeiten bereiten kann, ist die Führerscheinklasse. Wer eine Fahrerlaubnis der Klasse B besitzt, darf nämlich nur ein Wohnmobil mit bis zu 3,5 Tonnen Gewicht fahren. Mit der alten Klasse 3 sind bis zu 7,5 Tonnen Gesamtgewicht möglich.

Ein Wohnmobil darf übrigens erst ab einem Alter von 21 Jahren gemietet werden. Für einige Fahrzeugtypen muss man sogar 25 sein. Also immer daran denken, den Personalausweis beziehungsweise Reisepass einzustecken, bevor es zum Vermieter geht. Dann steht entspannten Osterferien auf vier Rädern nichts mehr im Wege.

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