Attendorner Bürgerpreise 2016: Die Preisträger stehen fest

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Attendorner Bürgerpreise 2016
Die Preisträger der „Bürgerpreise 2016“ der Hansestadt Attendorn stehen fest. Bürgermeister Christian Pospischil (rechts) und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem Heinz-Jörg Reichmann (links) gratulierten (von links) Hartmut Hosenfeld, Asmahan El Batal, Benedikt Schnüttgen und Paul Annen.

Die Preisträger der „Bürgerpreise 2016“ der Hansestadt Attendorn stehen fest. Asmahan El Batal, Hartmut Hosenfeld, Paul Annen und Benedikt Schnüttgen werden für ihre ehrenamtliche Arbeit ausgezeichnet.

Bereits zum sechsten Mal hatte die Hansestadt Attendorn den alle drei Jahre zu vergebenden „Bürgerpreis“ für ehrenamtliches Engagement in Attendorn ausgeschrieben. Die Bürgerinnen und Bürger konnten bis zum 31. Oktober 2016 in den Kategorien „Vereinspreis“, „Ehrenpreis“, „Nachbarschaftspreis“ und „Nachwuchspreis“ Vorschläge im Rathaus einreichen.

Die Jury, die neben Bürgermeister Christian Pospischil aus Pfarrer Andreas Neuser (Katholische Kirchengemeinde), Wolfgang Dröpper (Evangelische Kirchengemeinde), Rüdiger König (Vorsitzender Stadtsportverband), Barbara Wilkmann (Vorsitzende Kulturring), Sylvia Gante (Vorstandsmitglied Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem als Unterstützer des Bürgerpreises), Udo Dittmann (Akademie Biggesee) und Anna Ingwersen (Jugendparlament) bestand, hatte keine leichte Aufgabe bei der Auswertung der zahlreichen Vorschläge.

Der Attendorner Paul Annen erhält den „Vereinspreis“ als Auszeichnung für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in den Bereichen Sport- und Jugendförderung und als „lebenslanger“ Unterstützer des SV 04 Attendorn e.V..

Der „Nachbarschaftspreis“ in der Sparte „sozial“ geht an Frau Asmahan El Batal aus dem Schwalbenohl für ihre aufopferungsvolle und vielseitige ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich der Flüchtlingshilfe. Frau El Batal ist im Jahr 1986 selbst als Flüchtling aus dem Libanon nach Attendorn gekommen.

Hartmut Hosenfeld aus Petersburg darf sich über den „Ehrenpreis“ freuen. Damit wird seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit rund um die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Attendorn gewürdigt. Hartmut Hosenfeld ist tätig als Autor von im In- sowie im Ausland beachteter Bücher, als Stadtführer zum Thema „Jüdisch in Attendorn“ und als Dozent an den heimischen Schulen. Auch seine tatkräftige Mitpflege des jüdischen Friedhofs sowie der „Stolpersteine“ in Attendorn sowie seine Mitwirkung beim alljährlichen „Friedensweg der Religionen“ werden mit dem Bürgerpreis gewürdigt.

Der „Nachwuchspreis“ geht an den 18-jährigen Benedikt Schnüttgen aus Neu-Listernohl. Er erhält den Preis für seine vielseitige ehrenamtliche Tätigkeit in den Bereichen des Deutschen Roten Kreuzes, der St.-Augustinus-Pfarrei, des MGV Liederkranz Neu-Listernohl sowie in der Flüchtlingshilfe.

Bürgermeister Christian Pospischil hob den Stellenwert des Bürgerpreises hervor: „Die Vorschläge für diesen Preis kommen unmittelbar aus der Bevölkerung. Das macht den Attendorner Bürgerpreis so wertvoll. In einem alten Sprichwort heißt es „Ehre, wem Ehre gebührt“. Und den vier Preisträgern gebührt sie ganz gewiss.“

Der Attendorner Bürgerpreis

Der Bürgerpreis ist mit einem Preisgeld von jeweils 1.000 Euro verbunden, von denen der Preisträger 500 Euro zur freien Verwendung erhält und 500 Euro dem gemeinnützigen Verein oder der Organisation gespendet werden, in welchem der Preisträger das Ehrenamt ausübt. Offiziell werden die Bürgerpreise am 5. Mai 2017 anlässlich eines von der Hansestadt Attendorn auf dem Biggesee veranstalteten Bordfestes für Ehrenamtliche überreicht.

Christian Pospischil: „Attendorn lebt durch seine vielen Ehrenamtler. Da wir den Bürgerpreis immer nur stellvertretend an vier Persönlichkeiten vergeben können, jedoch eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern den Preis verdient hätten, möchte die Hansestadt mit dem Bordfest vielen weiteren Ehrenamtlern „Danke“ sagen.“

Der Dank der Hansestadt Attendorn gilt auch der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem für die erneute Unterstützung des Bürgerpreis-Projektes.

Nähere Informationen zum Bürgerpreis erteilt Stefan Lütticke von der Hansestadt Attendorn, Tel. 02722/64-215, E-Mail s.luetticke@attendorn.org.

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