„Das Ziel ist der Gipfel“ – Extrembergsteiger Peter Habeler begeisterte vor über 250 Zuhörern

26
Extrembergsteiger Peter Habeler - burghaus
Frank Burghaus (re.) bedankte sich bei dem österreichischen Extrembergsteiger Peter Habeler für dessen begeisternden Vortrag in der Stadthalle Attendorn.

Der Extrembergsteiger Peter Habeler begeisterte kürzlich in der Stadthalle Attendorn über 250 Zuhörer mit seinem Multivisionsvortrag. Auf Initiative der Hansestadt Attendorn in Kooperation mit der Sektion Gummersbach des Deutschen Alpenvereins war es gelungen, erneut einen der bekanntesten und erfolgreichsten Höhenbergsteiger nach Attendorn zu holen.

Nach einem Grußwort des Stellvertretenden Bürgermeisters Uli Selter präsentierte Peter Habeler viele spektakuläre Bild- und Videosequenzen aus seiner bergsteigerischen Karriere. Das Highlight seiner Leidenschaft war sicherlich die erstmalige Besteigung des höchsten Berges der Erde, dem Mount Everest, ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff, zusammen mit Reinhold Messner im Jahre 1978. Diese Besteigung war nicht nur für Peter Habeler und Reinhold Messner ein persönlicher Erfolg, sondern löste gleichzeitig eine weltweite Veränderung des Alpinismus aus. Denn nunmehr war der Beweis erbracht, dass der Mensch ohne künstlichen Sauerstoff auf allen Bergen der Welt stehen kann.

Neben seinen weiteren bestiegenen Achttausendern, wie den Cho Oyu (8.188 m), den Nanga Parbat (8.125 m), den Hidden Peak (8.068 m) und den Kangchendzönga (8.598 m) legte er im zweiten Teil des Vortrages aber auch einen Blick auf seine Besteigungen im Alpenraum. Die bekannte Eiger Nordwand und Matterhorn Nordwand fehlen natürlich ebenfalls nicht auf der Habeler-Liste der bestiegenen Berge.

Doch trotz seiner mittlerweile 74 Jahre ist der „junggebliebene“ Peter Habeler keinesfalls bergmüde: „Ich werde zwar keinen Achttausender mehr besteigen und sicherlich auch nicht mehr im hohen Schwierigkeitsgrad am El-Capitan im Yosemite klettern, aber im März 2017 werde ich für ein Filmprojekt zusammen mit David Lama nochmal die Eiger Nordwand angehen“, so Habelers Schlusswort.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here