„Endlich ist es soweit!“ Der offene Jugendtreff, das Jugend Cafe „JuCa“, wurde für junge Menschen seiner Bestimmung übergeben.

In festlichem Outfit begrüßten der Chef des Jugendzentrums Otto Haberkamp und Bürgermeister Christian Pospischil die Gäste im weitläufigen und freundlich hellen Jugend Cafe in der ehemaligen Bäckerei Becker in der Niedersten Straße.

„Gut Ding will Weile haben“ sagte Otto Haberkamp und erinnerte daran, dass schon vor 30 Jahren Attendorner Jugendliche den Wunsch nach einem geeigneten Stadtnahen Gruppenraum, „wo man sich bei jedem Wetter treffen kann und den man selber mit einfachen Mitteln ausstatten darf“, geäußert haben.

Einen ersten Versuch startete Haberkamp mit Unterstützung der Attendorner Sozialdemokraten. Denn diese stellten Mitte der achtziger Jahre ihr SPD-Vereinshaus in der Vergessenen Straße der Jugend zur Verfügung. Doch diese Lösung war nicht von Dauer und galt schon damals als Übergangslösung. Seit 1987 kämpfte man dann für einen angemessenen Jugendraum. So wurde zwischenzeitlich ein RatRaum im Rathaus der Hansestadt eingerichtet.

Erst als die Räume der ehemaligen Bäckerei Becker frei wurden, entschied man sich 2015 im Rathaus unter der Federführung von Bürgermeister Christian Pospischil, die Räume in zentraler Lage anzumieten und zum Jugend Cafe umzugestalten.

Nach dem Konzept eines engagierten Architekten, unter Mitwirkung zahlreicher Handwerksbetriebe, sowie mit tatkräftigem Einsatz der Auszubildenden des CJD Olpe und der JVA bekamen die Räume zunächst einmal einen neuen Anstrich. Mit Feuereifer verkleideten die Jugendtreff-Betreuer und die fleißigen jungen Helfer die Wände, schufen mit Fantasieanstrichen eine heitere Raumatmosphäre und richteten mit Sofas, Sesseln, Stühlen, Tischen und einem Fernsehgerät, eine gemütliche Sitznische ein. Den großen finanziellen Anteil steuerte die Stadt, neben weiteren Fördermitteln u.a. vom Land NRW hinzu. Nach den Vorstellungen aller Beteiligten kam dann noch eine großzügige Bewirtungstheke dazu.

Nach dem Umbau der Niedersten Straße im nächsten Jahr bekommt der Treff zusätzlich noch die Möglichkeit einer Außenbewirtschaftung.

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