Dekan Klaus Peters verstorben

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Am vergangenen Dienstag verstarb im Alter von 92 Jahren der langjährige Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde und der Justizvollzugsanstalt Attendorn Klaus Peters.

Er wurde am 10. Juni 1924 in Beetzendorf im Kreis Salzwedel geboren.

Nach seiner Teilnahme am 2. Weltkrieg, an dem er von November 1942 bis zum Ende teilnahm und der russischen Gefangenschaft begann er sein Theologiestudium 1946 in Göttingen. Sein erstes theologisches Examen legte er 1952 vor der Prüfungskommission der evangelischen Landeskirche von Westfalen in Bielefeld ab.

Es folgten 6 Monate im „Kandidaten-Konvikt“ der von Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel. Von Mai 1953 bis Oktober 1954 war er als Lehrvikar für Jugendarbeit in Bochum-Stiepel tätig. 1954 legte er sein zweites theologisches Examen ab und wurde zum 1. Januar 1955 als Hilfsprediger nach Attendorn gesandt.

Hier übernahm er knapp 2 Jahre später die neu eingerichtete 2. Pfarrstelle. Während dieser Zeit erteilte er von Januar 1955 bis 1963 evangelischen Religionsunterricht an der Kreisberufsschule Attendorn. Danach unterrichtete er die evangelischen Schülerinnen und Schüler an der St. Ursula Realschule und dem St. Ursula Gymnasium bis September 1972.

Nachdem er schon während dieser Zeit auch die Seelsorge in der neuen Justizvollzugsanstalt Ewig inne hatte, übernahm er die Stelle dort im Dezember 1972 hauptamtlich. Hinzu kam noch die Betreuung der Inhaftierten in der Jugendarrestanstalt in Olpe.

1985 wurde er dort zum Dekan befördert und erhielt im März 1990 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland für seine Arbeit als Gefängnisseelsorger.

Seit 1990 lebte er in seinem Haus in Petersburg als Ruheständler, war dabei jedoch bis zuletzt an der Arbeit im Gefängnis und in der Kirchengemeinde lebhaft interessiert.

Die Trauerfeier findet am Freitagnachmittag (18.11.) um 14 Uhr in der Friedenskirche in Petersburg statt.

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