Handarbeitskreis zu Gast in Haus Mutter Anna

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Während es draußen kalt und dunkel wurde, klapperten in der Nicolaistube in Haus Mutter Anna die Stricknadeln. Die Handarbeitsgruppe der Kolpingfamilie aus Neu-Listernohl war zum ersten Mal zu Gast im Haus und sorgte mit Mohnkuchen und Wolle für einen gemütlichen Nachmittag.

Viele Bewohnerinnen im Haus haben früher gestrickt. „Das haben wir gelernt. Das gehört früher dazu“, weiß eine älter Dame. Und was man in frühen Jahren gelernt hat, vergisst man nicht mehr. Es ist vielleicht zunächst ein wenig verborgen, doch dann klappern die Nadeln wie von selber und die Handgriffe kommen auch wieder.

„Wir treffen uns regelmäßig, trinken zunächst Kaffee und stricken dann“, erzählt Hannelore Wittenberg von der Kolpingfamilie in Neu-Listernohl, „Dabei gehen wir auch gern mal in Seniorenheim, denn hier können auch die Frauen noch stricken.“ Und so wurde aus Wolle ein Strickteil und dabei erzählt und gelacht. Und auch an kalten, grauen Wintertagen sicher eine willkommene Abwechslung für die Bewohner, die sich daher über eine Wiederholung freuen würden.

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