Laut Bildungsmonitor liegt Nordrhein-Westfalen nur auf Platz 14. Nur die Bildungssysteme der Länder Brandenburg und Berlin schnitten schlechter ab. Das ist natürlich kein erfreuliches Ergebnis.

Doch es gibt auch positive Nachrichten: Erstklässler in Nordrhein-Westfalen sind besser auf die Schule vorbereitet als Schüler in anderen Bundesländern, und auch die Zahl der Sitzenbleiber liegt im Bundesdurchschnitt. Doch wie sollten Eltern reagieren, wenn die Noten der Kinder schlechter sind als erwartet?

Was sind die Ursachen für schlechte Noten?

In Mathe eine drei, in dem Englisch-Test noch schlechter, der tägliche Kampf bei den Hausaufgaben und Lehrergespräche, all das sorgt nicht selten für Diskussionen und Tränen. Den Kindern zuliebe sollten Eltern die Ursache für schlechte Noten schnellstmöglich finden und gemeinsam mit dem Kind Lösungen suchen.

Gründe für schlechte Noten sind zum Beispiel Mobbing, familiäre Probleme oder eine Überforderung des Kindes. Häufig kommen die Kleinen mit ihren Mitschülern nicht mehr mit. Eltern sollten stets darauf achten, ob der Nachwuchs bei dem oft vollgepackten Lehrplan noch zurechtkommt. Hierbei hilft eine schnelle Reaktion, denn Defizite können so am effektivsten ausgeglichen werden. Es ist keine Schande, die Klasse zu wiederholen, sondern eröffnet dem Kind eine Chance auf einen Neustart. Damit es nicht dazu kommen muss, ist Nachhilfe vorerst eine gute Option. Egal ob man ältere Schüler im Bekanntenkreis oder professionelle Nachhilfelehrer in Anspruch nimmt, das Kind hat so die Möglichkeit, sich genauer und in seinem Tempo mit dem Lernstoff zu beschäftigen. Eine weitere Alternative ist die Nachhilfe online wie bei learnattack.de. Hier werden mithilfe von Lernvideos und speziellen Anleitungen, verschiedene Thematiken intensiv behandelt.

Wie sollten Eltern reagieren?

Viele Eltern reagieren bei schlechten Noten mit Enttäuschung und Vorwürfen, doch das ist der falsche Weg. Kinder benötigen in dieser Situation Unterstützung, denn schließlich sind sie meist auch sehr unzufrieden und verzweifelt. In solch einer Situation ist es wichtig, zusammen mit dem Kind zu handeln und alles genau zu besprechen, um zusammen Lösungen zu finden. Klar haben Noten die Funktion der Rückmeldung über den Lernerfolg, doch Noten entscheiden auch über die Zukunft. Nur wer gute Noten hat, bekommt die Chance auf einen Studienplatz oder eine gute Lehrstelle. Wer erfolgreich sein will, braucht einen guten Abschluss. Aber ist das wirklich immer so?

Einige der erfolgreichsten Unternehmer wie Bill Gates oder Steve Jobs, haben keinen Universitätsabschluss. Gute Noten sind nicht alles, denn jedes Kind hat seine individuellen Schwächen und Stärken. Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es auch mit schlechten Noten akzeptieren, fördern und unterstützen. Festigen Sie das Selbstvertrauen des Kindes, indem Sie seine Hobbys unterstützen, bei denen es Erfolgserlebnisse erfahren kann.

Auch in Bezug auf die Schulfächer gilt: achten Sie darauf, dass das Kind Spaß hat. Denn der Spaß am Lernen ist die Basis für Erfolg in der Schule.

Bildrechte: Flickr back to school Martin Abegglen CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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