Uli Mertens ist der neue Leiter des Caritas-Zentrum Attendorn. Bei der Einweihung der Tagespflege gab Christoph Becker, Geschäftsführer des Caritasverbandes Olpe, diese Personalentscheidung bekannt.

Uli Mertens tritt damit die Nachfolge von Uwe Beul an. Uwe Beul hatte Ende Juni nach 17 Jahren im Haus seine Tätigkeit als Leiter des Caritas-Zentrums Attendorn beendet und sein Arbeitsfeld in den Bereich Seniorenhilfe bei den Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (SMMP) in Bestwig verlegt. Hier ist er Gebietsleiter der stationären Pflege über sieben Seniorenheime.

Uli Mertens ist ein „Eigengewächs“ der Caritas in Attendorn. „Er feierte am 1. Oktober seine 25- Jährige Betriebszugehörigkeit“, verriet Becker. Uli Mertens hatte das Amt als Leiter des Zentrums im Sommer zunächst kommissarisch übernommen. Der 52-Jährige leitete bis dato die Caritas-Station im Caritas-Zentrum. Diese Aufgabe hatte er seit 20 Jahren inne, nachdem er als Krankenpfleger seine berufliche Laufbahn bei der Caritas-Station startet. Die Caritas-Station gehört seit sechs Jahren zum Zentrum.

Uli Mertens bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. „Ich habe Respekt vor der Aufgabe, werde sie aber aktiv angehen“, versprach der neue Leiter. „Herausforderung, Vertrauen, klare Positionierung, Spaß und Freude, zurzeit noch kleine Erfolge, Herzklopfen, unzählige Termine, das sind Begriffe, die aktuell meine Rolle als Zentrumleiter beschreiben.“ Bei allen Veränderungen appellierte Uli Mertens aber an alle Kollegen im Leitungsteam, die im Jahre 2015 erarbeitete Vision 2025 nicht aus den Augen zu verlieren. „Das Caritas-Zentrum in Attendorn ist der Ort, wo menschwürdiges Leben, Pflege und Arbeiten erlebbar wird.“

Zum Caritas-Zentrum Attendorn gehört auch das Haus Mutter Anna an der Friedensstraße. Es wurde 2008 eröffnet. Hier werden 60 demenziell erkrankte Bewohner betreut. Die Caritas-Station, das Service-Wohnen im Allee-Center sowie den Hospizdienst Camino runden das Angebot ab. Hinzu kommt als neustes Angebot die Tagespflege, die im gerade fertiggestellten Neubau beheimatet ist. In diesem Anbau entstehen auch 16 neuen Zimmer. Anschließend werden alle Zimmer im Altbau unter dem Aspekt der Barrierefreiheit saniert. Die Baumaßnahmen sollen Ende 2018 abgeschlossen sein. Dann wird es in St. Liborius 91 Plätze geben. Neben vier Doppelzimmer werden alle anderen Zimmer Einzelzimmer sein.

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