Die 46 Seniorinnen und Senioren der CDU-Senioren-Union besichtigten auch das UNESCO Kulturerbe Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim am Rhein Foto: Karl-Hermann Ernst
Die 46 Seniorinnen und Senioren der CDU-Senioren-Union besichtigten auch das UNESCO Kulturerbe Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim am Rhein
Foto: Karl-Hermann Ernst

Ihre letzte Tagesfahrt für dieses Jahr unternahm die CDU-Senioren-Union der Hansestadt am vergangenen Dienstag an den Rhein. Die 46 Attendornerinnen und Attendorner besuchten zunächst das Kloster Eberbach in der Nähe von Eltville.

Die für seinen Weinbau berühmte Zisterzienserabtei, die heute dem Land Hessen gehört, zählt mit seinen romanischen und frühgotischen Bauten zu den bedeutendsten Kulturdenkmaler Europas. Die im Original erhaltenen Bauten besitzen eine besonders künstlerische Qualität, was auch dazu führte, dass im Winter 1985/86 fast alle Innenaufnahmen zum Film „Im Namen der Rose“ hier gedreht wurden.

Nach der ausführlichen Besichtigung ging es in die Altstadt des kleinen Städtchens Eltville, wo man sich für den Nachmittag in der Drosselgasse zu Rüdesheim stärkte. Zuvor machten die Seniorinnen und Senioren noch einen kurzen Halt am Niederwalddenkmal, das sie mit seiner stattlichen Größe von immerhin nahezu 40 Meter sehr imponierte.

Es erinnert an die Einigung des deutschen Reiches 1871 nach dem Krieg gegen Frankreich – ähnlich wie die Siegessäule in Attendorn. Dabei diskutierte man darüber, ob die eingravierten Worte von der „Wacht am Rhein“ heute nicht als rechtsradikal angesehen würden. Von dort oben hatten die Attendorner bei blauem Himmel einen fantastischen Blick über die Rüdesheimer Weinberge und das Rheintal.

Doch dann war es genug mit dem kulturellen Teil der Fahrt: man ließ den Nachmittag bei einem Schoppen Wein in einem der vielen Weinlokale in der Drosselgasse ausklingen, bevor man sich wieder auf den Heimweg in die Heimat machte.

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