Heute fahren Jugendliche am Wochenende in ein Kino, besuchen Konzerte oder Diskotheken. Vor einigen Jahrzehnten  standen in der Freizeit andere Aktivitäten auf dem Programm z.B. Wallfahrten .

„Im Leben unserer Bewohner hatten und haben Wallfahrten  oft eine ganz wichtige Bedeutung“, sagt Elisabeth Lüttecke, Seelsorgliche Begleiterin im Caritas- Zentrum Attendorn, die zur Andacht eingeladen hatte. Um positive Erinnerungen zu wecken und einen schönen Nachmittag im Grünen zu verbringen, machten sich die Bewohner aus dem Seniorenhaus St. Liborius, dem Haus Mutter Anna, dem Franziskanerhof aus Attendorn und dem Gerhardushaus aus Drolshagen gemeinsam auf den Weg zur Wallfahrt zur Kapelle Waldenburg am Biggesee. Rund 35 Bewohner und Betreuer nahmen an der Andacht teil, die unter dem Thema,, Maria, unsere Mutter und Helferin begleitet unsere Wege“ stand und  musikalisch von Martin Nyquist begleitet wurde.

Als Pilger waren die Bewohner  es von früher anders  gewohnt. Damals trugen ihre Beine und Füße sie  an ihre Wallfahrtsorte.

Mit 4 Bussen und einem Rollstuhltaxi reisten die Senioren bei strahlendem Sonnenschein zur Kapelle. Ein großer Aufwand, der sich beim Anblick der zufriedenen Bewohner auf jeden Fall gelohnt hat.   „Für unsere Bewohner war das ein ganz besonderes Ereignis!“ , so ihre Begleiter. Erinnerungen an frühere  Wallfahrten nach Waldenburg  wurden geweckt, die an vielen  festen Terminen  im Jahr waren. Neben den Erinnerungen sei es aber auch die Abwechslung. „Ich freue mich einfach, wenn ich noch einmal hier zur  Kapelle kommen  kann“, sagte eine Bewohnerin .

Nach der Andacht  wurde in gemütlicher Runde bei Kaffee und Plätzchen vor der Kapelle gemeinsam gesungen, von früher erzählt und gelacht. Auf Wunsch der Bewohner wird auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder zur Muttergottes nach Waldenburg gepilgert.

 

Wallfahrt nach Waldenburg

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