Grippe: So können Sie sich schützen

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Der September zeigt sich von seiner sommerlichen Seite, doch der Herbst steht unausweichlich vor der Tür: Die Temperaturen sinken, die Heizungen werden wieder aufgedreht und ein Thema ist wieder in aller Munde – der Grippeschutz. So auch hier: Was kann man tun, um der großen Krankheitswelle vorzubeugen?

Influenza – ein leidiges Thema

Wie wir unsere Gesundheit pflegen und Abwehrkräfte stärken, ist ein Dauerthema. Auf Gesundheitsblogs wie dem von mycare.de kann man sich umfassend informieren und zahlreiche Tipps sammeln, wie man Krankheiten vorbeugt. Dennoch werden selbst gesunde und trainierte Menschen jedes Jahr aufs Neue von Erkältung und Grippe geplagt. Die saisonale Grippe, auch Influenza genannt, kann mit einer sehr kurzen Inkubationszeit von 1 bis 2 Tagen ganz plötzlich auftreten. In der Regel dauert sie 7 bis 14 Tage an und geht oft mit Fieber (erhöhter Temperatur zwischen 38 und maximal 41°C) einher. Als unangenehme Symptome können unter anderem Gliederschmerzen, Schwindel, Atemnot und Reizhusten auftreten, der manchmal sogar über Wochen andauert. Kein Wunder also, dass immer wieder aufs Neue überlegt wird, wie man sich die Krankheit effektiv vom und aus dem Hals hält.

Vorsorge gegen Grippe – ein paar Optionen

Einer einfachen Erkältung, im Unterschied zur Grippe, kann man schon mit einem gestärkten Immunsystem vorbeugen. Bei einer Influenza, die von speziellen Viren ausgelöst wird, gibt es die Option einer gezielten Grippeschutzimpfung. Doch Sinn und Wirksamkeit der medizinischen Prävention sind umstritten: Gegner der Grippeschutzimpfung kritisieren unter anderem, dass sie aufgrund der sich ständig wandelnden Zusammensetzung saisonaler Grippeviren keinen umfassenden Schutz garantiere und dazu noch unangenehme Nebenwirkungen zur Folge haben könne. Fürsprecher der Grippeschutzimpfung betonen im Gegenzug die relativ gute Verträglichkeit moderner Impfstoffe und die besonderen Grippeanfälligkeit von Kleinkindern und chronisch Kranken. Wer sich für eine Impfung entscheidet, sollte diese möglichst im Oktober oder November vornehmen lassen, um in der Hauptsaison, die von Dezember bis Februar dauerst, größtmöglichen Schutz zu haben. Eine Beratung beim Hausarzt zu diesem Thema ist sinnvoll.

Gesunde Lebensgestaltung beugt Grippe vor

Wer Alternativen zur Grippeschutzimpfung sucht, findet diese jedoch schnell bei sich selbst: Eine bewusste und ausgewogene Ernährung trägt genauso zu einem gestärkten Immunsystem bei wie regelmäßige sportliche Betätigung. Wer sich dazu noch vernünftige Ruhepausen und ausreichend gesunden Schlaf gönnt, ist klar im Vorteil. Besonders in der Hochphase der Krankheitswelle empfiehlt es sich, größere Menschenansammlungen zu meiden, um das Risiko einer Ansteckung mit Viren oder der Übertragung von Bakterien zu minimieren. Regelmäßiges, gründliches Händewaschen (mit Desinfektionsmittel und Seife) sollte ebenfalls zum Pflichtprogramm gehören, um die Übertragung von Krankheitserregern im Alltag zu verhindern. Mit etwas Glück und Disziplin kommen sie so am ehesten gesund durch den Winter!

Bildrechte: Flickr 4 Feb 2016 Ivan Kurmanov CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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