Im Jahr 2014 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 21 207 Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, waren das 501 Euro mehr pro Einwohner als ein Jahr zuvor.

Mit 40 929 Euro wies Blomberg im Kreis Lippe rein rechnerisch das höchste verfügbare Pro-Kopf-Einkommen aller 396 Städte und Gemeinden in NRW auf. Attendorn im Kreis Olpe (40 909 Euro) und Schalksmühle im Märkischen Kreis (38 163 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Am unteren Ende der Skala rangierten Augustdorf im Kreis Lippe (15 633 Euro) und Kranenburg im Kreis Kleve (15 233 Euro).

Durchschnittlich verfügbares Einkommen je Einwohner der Städte und Gemeinden im Kreis Olpe:

  • Attendorn 40 909 Euro – Rang 2
  • Drolshagen 23 784 Euro – Rang 69
  • Finnentrop 22 990 Euro – Rang 101
  • Kirchhundem 25 296 Euro – Rang 43
  • Lennestadt  22 202 Euro – Rang 136
  • Olpe 28 666 Euro – Rang 15
  • Wenden 21 263 – Rang 212

Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2014 auf rund 373,4 Milliarden Euro. Von den Städten und Gemeinden des Landes erreichten die beiden bevölkerungsreichsten Großstädte Köln (21,6 Milliarden Euro) und Düsseldorf (14,5 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen. Damit verfügte jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 20 799 Euro. In der Landeshauptstadt lag dieser Wert durchschnittlich bei 24 128 Euro.

Den größten Zuwachs des verfügbaren Einkommens insgesamt gegenüber dem Vorjahr ermittelten die Statistiker für Metelen im Kreis Steinfurt (+6,2 Prozent). Den geringsten Zuwachs aller Städte und Gemeinden des Landes erzielte die Stadt Nideggen im Kreis Düren (0,8 Prozent).

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog. Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und Sparzwecke zur Verfügung steht. Es ist als Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt. Für die aktuellen Ergebnisse wurden erstmals die Einwohnerzahlen aus der Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011 verwendet. Vergleichbare Ergebnisse je Einwohner liegen daher auf Gemeindeebene für den Zeitraum von 2011 bis 2014 vor. (IT.NRW)

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