Der Verein „Attendorner Feuerwehrmuseum wird 30

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Attendorner Feuerwehr-Museum

Das Attendorner Feuerwehrmuseum feiert am Sonntag, 21. August, sein 30-jähriges Bestehen mit einem Frühschoppen auf dem Gelände der Feuerwehr. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die „ALTstattBUBEN“ sowie die „Sixtinische Kapelle“.

Im Jahr 1985, während der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Feuerwehr Attendorn, waren in vielen Geschäften der Hansestadt Sonderausstellungen mit alten Feuerwehrgeräten aus dem Privatbesitz von Werner Johannes. „Es kam schnell die Idee auf, diese einmalige Sammlung ganzjährig der Bevölkerung zu präsentieren“, erinnert sich Johannes noch heute.

Am 22. März 1986 wurde der Verein „Attendorner Feuerwehr-Museum e.V.“ durch 39 Attendorner Bürger gegründet. Erster Vorsitzender wurde – wie konnte es auch anders sein, Werner Johannes. Als das Technische Hilfswerk seinerzeit in neue Räumlichkeiten am Heggener Weg zog, konnten diese nun frei gewordenen Räume für ein Feuerwehrmuseum genutzt werden.

1989 Baubeginn

Doch bereits Ende der 80er Jahre platzte das Museum aus allen Nähten. Und so wurde 1989 mit dem Neubau des heutigen Museums auf dem Gelände des Feuerwehrgerätehauses an der St.-Ursula-Straße begonnen. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 22. Mai 1992. Seitdem konnten dort über 40 000 Besucher begrüßt werden.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich viel getan. Mittlerweise verfügt das Museum über mehr als 12 000 Exponate, darunter alleine 16 Fahrzeuge. Außer im Museum werden einige Fahrzeuge in einem separaten Depot untergebracht, einige auch bei der Attendorner Industrie. Denn Platz für alle Großfahrzeuge ist schon lange nicht mehr vorhanden.

Im Jahr 2002 wurde die obere Empore um 75m² erweitert, um Motorpumpen und andere Exponate aufzunehmen.

Neues Buch

Auf Initiative von Karl-Josef Lütticke präsentiert das Feuerwehrmuseum pünktlich zum Jubiläum ein neues Buch. Auf 112 Seiten wird ausführlich und mit vielen Bildern die Geschichte des Vereins aufgearbeitet und dokumentiert. Das Buch ist ab dem kommenden Sonntag für 7,50 Euro erhältlich, die Auflage ist begrenzt.

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