In den Tagen vor der Einschulung sollten die Erziehungsberechtigten mit ihren Kindern den Schulweg üben, rät die Kreisverkehrswacht Olpe. Foto: LVW NRW
In den Tagen vor der Einschulung sollten die Erziehungsberechtigten mit ihren Kindern den Schulweg üben, rät die Kreisverkehrswacht Olpe. Foto: LVW NRW

Ab Mittwoch, den 24. August fängt für die Erstklässler in den Grundschulen unseres Kreises ein neuer aufregender Lebensabschnitt an. Und mit dem Lernen geht es direkt vor der Haustür los. Denn bereits der Weg zur Schule ist neu und sollte von den Verkehrsanfängern eingeübt werden.
Damit sich die Mädchen und Jungen schon vor der Einschulung mit der Strecke vertraut machen können, empfiehlt die Kreisverkehrswacht Olpe allen Erziehungsberechtigten bereits in den Tagen vor dem Schulstart mehrmals mit ihren Kindern zur Schule zu laufen. Auf dem Weg dorthin kann man gemeinsam das richtige Verhalten im Straßenverkehr einüben, die Stellen festlegen, an denen man Kreuzungen und Straßen sicher überqueren kann und besprechen, wie man sich an unübersichtlichen Stellen verhält.

Gerade in den ersten Tagen sind viele Schulanfänger aufgrund der ungewohnten Situation aufgeregt, weil sie so viel Neues kennenlernen. Da ist es hilfreich, wenn sie sich schon mit ihrem Schulweg vertraut gemacht haben“, so Andreas Zeppenfeld, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht.Zeppenfeld
Dabei ist der kürzeste Weg nicht immer der sicherste. Wenn man Gefahrstellen vermeiden kann, sollte man ruhig einige Meter mehr in Kauf nehmen, wobei besondere Wachsamkeit an Ein- und Ausfahrten geboten ist.

Das Auto ist für den Schulweg keine Alternative; es sollte nur genutzt werden, wenn die Entfernung zur Schule zu groß ist. Andreas Zeppenfeld: „Kinder lernen verkehrssicheres Verhalten nicht auf dem Autorücksitz. Eltern, die ihre Kinder zur Schule fahren, enthalten ihnen wichtige Erfahrungen vor. Neben dem Einüben verkehrssicheren Verhaltens schütteln die i-Dötze auf dem Schulweg außerdem die letzte Müdigkeit ab und können so wach und ausgeruht dem Unterricht folgen.“

Wenn es gar nicht anders gehe und das Auto genutzt werden müsse, sollten die Kinder nie direkt vor der Schul-Eingangstür aus dem Auto gelassen werden. „Vor vielen Schulen im Kreis herrscht morgens aufgrund der ’Elterntaxis‘ Verkehrschaos, durch das diejenigen Kinder gefährdet werden, die zu Fuß zur Schule kommen“, erläuterte der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht Olpe Michael Wulf. Aus Rücksicht solle man daher in einiger Entfernung zur Schule anhalten und dort das Kind – immer nur zur Bordsteinseite – aus dem Auto lassen.

Als erfreulich bezeichneten beide Herren, dass sich etliche Grundschulen des Kreises in diesem Jahr an den Aktionen der Kreisverkehrswacht zum Schulanfang beteiligen. Ihnen wurden Banner mit Achtungshinweisen für Autofahrer, Poster, Informationsschriften zur Ausgabe an die Eltern sowie hell reflektierende „Warnkragen“ zur Erhöhung der Sichtbarkeit für mehr als 1000 Kinder übergeben.

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