Zwei Insider berichten

Seit 1885, also seit bereits 131 Jahren, gibt es nun schon die Attendorner Feuerwehr. Zumindest direkt in Attendorn selbst können sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nicht über Nachwuchs beschweren. Höchste Zeit, das Ehrenamt mal vorzustellen. Ich habe zwei von Ihnen getroffen:

Christian Schnatz, seit 23 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Attendorn, kam damals als Quereinsteiger dazu: „Ich bin von einem Bekannten angesprochen worden, habe mir das Ganze dann mal angeguckt – und bin geblieben.“ In der Jugendfeuerwehr war er nicht, kein Problem, nur ungewöhnlich, denn die meisten sind seit ihrer Jugend dabei.

Anders lief es da bei Sascha Klein. Er ist seit 20 Jahren dabei, wenn man die Zeit in der Jugendfeuerwehr mitrechnet, und ist als Erwachsener dabeigeblieben.

Mehr als nur Löscheinsatz

Schon längst geht es bei der Feuerwehr nicht mehr nur um das Löschen. „Das passiert schon fast nebenbei“, erklären die beiden. „Den Standart gibt es nicht mehr, dafür viel mehr Fachbereiche, auf die sich einer allein nicht auf einmal spezialisieren kann.“, ergänzt Christian Schnatz. Themen wie Atemschutz, Technik, Chemie bzw. Gefahrengut sind derart komplex, dass es Sinn macht, sich auf ein Thema zu spezialisieren und so dem Team als Experte für einen Bereich beiseite stehen zu können.

Spielerische Vorbereitung zum Einsatzdienst

In der Jugendfeuerwehr sieht das natürlich noch etwas anders aus. „Da wird man spielerisch auf den Einsatzdienst vorbereitet.“, erklärt Sascha Klein. Sowohl die Übungen als auch Teamfähigkeit und Sozialkompetenz fördernde Aktivitäten wie Wandern, Zelten und andere Ausflüge schärfen diverse Fähigkeiten, die nicht nur für den Einsatzdienst gefragt sind. Mitmachen dürfen alle Jungen und Mädchen ab zehn Jahren. In Attendorn und den umgebenden Randbezirken bekommt die Jugend ab ihrem zehnten Geburtstag eine Einladung, sich das ganze einmal anzusehen. Das ist in späteren Jahren natürlich ebenfalls möglich.

Mit frühestens 16 Jahren kann schließlich mit der Grundausbildung begonnen werden, die in etwa zwei Jahre dauert, wenn man Leerlaufzeiten mit einberechnet. Mit 18 ist man dann alt genug und bereit für die Freiwillige Feuerwehr der „Großen“.

Gemeinschaft wichtig

Fragt man Sascha Klein und Christian Schnatz nach den Gründen, warum sie geblieben sind, können sich die beiden nur gegenseitig zustimmen. „Wir arbeiten hier in einer guten Gemeinschaft zusammen. Das ist sehr wichtig, da das Ehrenamt auch Engagement und Aufmerksamkeit zu jeder Tages- und Nachtzeit erfordert. Die Aufgabe erfüllt die Freizeit sinnvoll und man wird außerdem gut ausgerüstet und ausgebildet.“ Christian Schnatz ergänzt nickend: „Teamarbeit spielt eine große Rolle. Außerdem erlernt man hier auch Fähigkeiten, die außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit liegen. Die Entwicklung geht immer weiter und ein Teil davon zu sein, macht einfach Spaß.“

Wer ebenfalls ein Teil der Freiwilligen Feuerwehr oder der Jugendfeuerwehr sein möchte, kann sich hier melden: pressestelle@feuerwehr-attendorn.de. Weitere Informationen gibt es außerdem auf www.facebook.com/feuerwehrattendorn.


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