Der Leiter der Intensivstation, Oberarzt Hermann-Josef Mayer (Foto: Kathrin Menke)
Der Leiter der Intensivstation, Oberarzt Hermann-Josef Mayer (Foto: Kathrin Menke)

Auf der Intensivstation der HELIOS Klinik Attendorn wurden die festen Besuchszeiten über Bord geworfen. Das soll die Angehörigen ermutigen, länger und öfter zu kommen, denn Besuch fördert nachweislich die Genesung der Patienten, sogar bei Bewusstlosigkeit oder im künstlichen Koma.

Wer schon einmal einen nahen Menschen auf der Intensivstation besucht hat, weiß um die unwirkliche Situation, die eigene Scheu und Unsicherheit, ob man seinen kranken Angehörigen überhaupt anfassen sollte oder lieber nicht. „Doch es ist immens wichtig für unsere Patienten, dass sie berührt werden und liebe und vertraute Stimmen hören“, erklärt Oberarzt Hermann-Josef Mayer, Leiter der Intensivstation der HELIOS Klinik Attendorn. „Es gibt Erkenntnisse darüber, dass Patienten auch im getrübten Bewusstseinszustand dies wahrnehmen. Einige berichten im Nachhinein davon. Sie fühlten sich sicherer und schöpften neuen Mut.“

Nur während der Aufnahme und Erstversorgung sowie während der therapeutischen und pflegerischen Maßnahmen sollte der Besuch den Raum verlassen. Die Angehörigen werden zeitweise hinausgebeten, dürfen aber gerne nebenan warten und ihren Besuch anschließend fortsetzen.

Die HELIOS Klinik Attendorn hat für Besucher der Intensivstation ein neues Infoblatt entwickelt, dass auch im Internet unter www.helios-kliniken.de/attendorn heruntergeladen werden kann. Hier werden die wichtigsten Dinge beschrieben, die man bei einem Besuch beachten sollte, zum Beispiel, dass möglichst nur zwei Personen auf einmal zu Besuch kommen sollten, dass bei der Eingangstür geklingelt und auf Einlass gewartet werden muss und eine Händedesinfektion vorgenommen werden sollte. Werden diese grundlegenden Anweisungen beachtet, steht einem Besuch auf der Intensivstation nichts im Wege.


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