Fünf Jahre nachdem die Handballerinnen der Attendorner Schule mit einem herausragenden vierten Platz und als beste Realschule Deutschlands vom Bundesfinale aus Berlin zurückkehrten, konnte sich erstmals eine Fußballmannschaft der St.-Ursula-Realschule für das Landesfinale qualifizieren. Anders als die Jungen der gleichen Jahrgänge, die im Kreisfinale nur hauchdünn am Städtischen Gymnasium Olpe (mittlerweile auch schon im Landesfinale) gescheitert waren, schafften die Mädels (Jg. 2000 – 2002) jetzt den großen Wurf.

Beim Auftaktspiel im schmucken Letmather Waldstadion wartete die Hellweg-Schule aus Bochum. Der Favorit aus dem Ruhrgebiet hatte personelle Probleme und geriet mit 1:6 unter die Attendorner Räder. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sorgten Joelle Krüger (fünr Treffer) und Leonie Rohde für einen Auftakt nach Maß. Einziger Wermutstropfen: Abwehrchefin und Spielführerin Zoé Lagoudakis schied schon nach wenigen Minuten mit einer Zerrung aus.

Dass dieser Sieg viel Selbstvertrauen gebracht hatte, zeigte sich in der nächsten Begegnung gegen das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Hamm. Wieder hieß es am Ende 6:1, und wieder erzielte Joelle Krüger fünf Treffer. Das sechste Tor steuerte Steffi Feibel bei. Bemerkenswert: Joelle war die einzige Spielerin des Jahrgangs 2002 und somit zwei Jahre jünger als die meisten anderen Mädchen.

Die Attendorner Mannschaft hatte damit schon schon sechs Punkte und traf zum ‘Finale’ auf das Reichenbach-Gymnasium Ennepetal (vier Punkte). Bei hochsommerlichen Temperaturen und mit einigen angeschlagenen Spielerinnen wurde es am Ende noch einmal eng. Aber das schwer erkämpfte 0:0 reichte letztlich für den Einzug ins Landesfinale und sorgte für riesigen Jubel.

Sportlehrer Günter Schulte war natürlich begeistert: “Unsere Truppe zeigte wie schon so oft einen tollen Mannschaftsgeist und konnte so auch den frühen Ausfall von Zoé kompensieren. Joelle war mit ihren zehn Treffern sicherlich unsere ‘Spielerin des Tages’, sie konnte allerdings auch einige Male von der tollen Vorarbeit ihrer Mitspielerinnen profitieren. Beim NRW-Finale in Werdohl würden wir gern zumindest ein Spiel gewinnen.”

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