Die Frühlingssonne strahlte mit den Veranstaltern um die Wette. Bessere Voraussetzungen hätte es kaum geben können bei der 30. Auflage des Ejot – Triathlons im siegerländischen Buschhütten. Der schnelle Radkurs auf der HTS, die publikumsfreundliche Laufstrecke und das 50 Meter Becken im örtlichen Freibad hatten erneut auch 12 Attendorner Triathleten zur Jubiläumsveranstaltung gelockt.

Im Jahre 1 nach dem 25. Geburtstag der TV Athleten aus der Hansestadt spielte sowohl Nostalgie bei den alten Kämpfern aber auch Aufbruch im jungen Nachwuchsteam, das in zwei Wochen in die Landesliga startet, eine deutliche Rolle. Aber nicht zuletzt ist Buschhütten Kult.

Der bundesweite Saisonauftakt der Audauerdreikämpfer lockte so auch in diesem Jahr mit Andreas Raelert, Andreas Böcherer oder Andreas Niedrig nationale und internationale Spitzensportler in den Nachbarkreis.

1000 Meter Schwimmen, 42 Kilometer auf dem Rad und ein abschließender 10 Kilometer-Lauf lautete die Zielvorgabe an diesem Tag. Dafür benötigte Maximilian Zbocna als schnellster Attendorner genau 2:09:03 und sicherte sich damit im erlesenen Feld nicht nur Rang 76 sondern befand sich zudem unter den Topp-twenty seiner AK.

Einen absolut gelungenen Einstand auf der Olympischen Distanz feierte Daniel Kaufmann. Der 18jährige aus der TV-Talentschmiede erreichte nur knapp zwei Minuten später in 2:11:01 die Finishline auf dem Sportplatz in Buschhütten. Mit einer Superschwimmzeit von 15:01 hatte er bereits in der ersten Disziplin die Grundlage gelegt und durfte sich am Ende die Silbermedaille der Junioren mit in die Hansestadt nehmen.

Ebenfalls unter die Topp-Ten seiner Altersklasse schaffte es erneut Christoph Klein. Der erfahrene Ironman legte die insgesamt 53 Kilometer in hervorragenden 2:13:20 zurück und konnte vor allem dank seiner Stärke im Laufen Boden gut machen. Stefan Wortmann aus dem aktuellen Landesligateam benötigte 2:14:41. Er konnte sich damit nicht nur über einen tollen 16. Altersklassenrang freuen sondern auch über die Tatsache, dass die Anreise letztendlich noch einmal gut gegangen war, nachdem das Rad fast den Träger verlassen hatte.

Mit einer phantastischen Laufzeit von 40:39 nach einem Klasserennen von 1:09 über 42 Kilometer auf dem Rad erreichte Lothar Fischer als 14. in der starken AK 45 die Ziellinie. ‚Gar nicht auszudenken, wenn der Bursche auch noch richtig schwimmen könnte‘ zeigten sich die Teamkollegen von der sagenhaften Aufholjagd begeistert, nachdem Fischer in 25:04 als letzter das Becken verlassen hatte.

Gesetzte Größen in Buschhütten, und das seit Jahren, sind nicht zuletzt Abteilungsleiter Klaus Schneider, Nachwuchskoordinator Mario Kaufmann, Martin Schmidt und ‚Legende‘ Ernst Klein. 2:18:31 und Rang 21 in der AK 45 hieß es schlussendlich für Schneider. Bei Mario Kaufmann zeigte die Uhr 2:31:33 und bescherte ihm Rang 24 in der AK 50. Nur einen Rang dahinter in der gleichen AK finishte Martin Schmidt (2:36:15). Ernst Klein in 2:38:56 konnte sich über Platz 29 freuen.Rang 43 und 47 gingen schließlich an Thomas Tippmann und Uli Gabriel. Die beiden erfahrenen Langdistanzler benötigten bei ihrem Saisonauftakt 2:39:42, bzw. 2:52:04.

Schon zuvor war die einzige weibliche Starterin aus den Reihen der Tritimer ins Rennen gegangen. 1:43 hieß es am Ende für Laura Reiser über die halb so lange Volksdistanz und bescherte ihr Platz 49.

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