„Nahezu jeder kann in die Lage kommen, in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu werden!“
Im Stadtgebiet Attendorn werden neun weitere Bushaltestellen barrierefrei

Immer mehr Bushaltestellen in Attendorn werden barrierefrei. In den nächsten Wochen werden neun weitere Haltestationen umgerüstet.

Nachdem die Hansestadt Attendorn in den Jahren 2014 und 2015 bereits 42 Bushaltestellen auf die Bedürfnisse älterer oder gehandicapter Menschen umgerüstet hat, stehen mit jeweils zwei Bushaltestellen in Borghausen, in Petersburg, an der „Neue Straße“ in Ennest, an der „Silbecker Straße“ in Röllecken und einer Haltestelle an der „Wiesbadener Straße“ im Schwalbenohl nun gleich neun weitere Stationen auf dem Programm.

Ab dem 18. April 2016 beginnen die hierfür erforderlichen Baumaßnahmen, die voraussichtlich bis Ende Juni abgeschlossen werden. An den betroffen Haltestellen kann es dabei zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Die betroffenen Bushaltestellen werden während der Umbaumaßnahmen weiterhin durch den ÖPNV angefahren. Die Busse werden jedoch einige Meter früher bzw. später an vorsorglich eingerichteten Ersatzhaltestellen halten. Eine Zufahrt zu den betroffenen Grundstücken wird nach Möglichkeit gewährleistet. Des Weiteren wird es teilweise zur Einrichtung von Ampelregelungen für den Verkehr kommen.

Die Firma Manfred Linse Pflasterunternehmung und Straßenbau aus Olpe wird die Bushaltestellen mit Blindenleitsystem und teilweise mit Buskapsteinen, die höher sind als normale Bordsteine, barrierefrei ausbauen.

Die Umbaumaßnahmen werden zu 90% durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Hansestadt Attendorn hat diese Förderung für die nächsten Jahre beantragt, sodass auch in den folgenden Jahren weitere Bushaltestellen im Stadtgebiet an die Anforderungen der Barrierefreiheit angepasst werden.

Baudezernent Carsten Graumann weiß: „Nahezu jeder kann in die Lage kommen, in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu werden, nahezu jeder kann deshalb von Barrierefreiheit profitieren. Anders gesagt: An Barrierefreiheit besteht ein großer Bedarf. Ihn zu sehen beziehungsweise angemessen auf ihn zu reagieren ist eine zentrale kommunale Aufgabe.“

Die Hansestadt Attendorn bittet die Verkehrsteilnehmer für die durch die Bauarbeiten entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis.

Für weitere Informationen steht Christopher Schulte vom Tiefbauamt der Hansestadt Attendorn zur Verfügung, Tel. 02722/64-336, E-Mail c.schulte@attendorn.org.

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