Solidaritätskonzert der Musikschule Attendorn und Unterstützung der JVA Attendorn ermöglicht die Anschaffung von Sitzgruppen für zwei Flüchtlingsunterkünfte

Sitzbank Röllecken
Sie freuen sich über die neue Sitzgruppe, die für die Flüchtlingsunterkunft in Röllecken angeschafft wurde (von links): Manfred Göttlicher (Dorfgemeinschaft Röllecken), Franz Schutzeichel (Musikschule Attendorn), Kira Hömberg („Bufdi“ Hansestadt Attendorn), Katrin Bahnen (JVA Attendorn), Klaus Hesener (Dezernent Hansestadt Attendorn) sowie drei Bewohner der Unterkunft.

Große Freude herrschte in diesen Tagen bei den Bewohnern der Flüchtlingsunterkünfte in Mecklinghausen und in Röllecken. Für beide Einrichtungen konnten Sitzgruppen für die Außenanlagen angeschafft werden.

Diese Spende möglich gemacht haben mehrere Beteiligte. Bei einem gut besuchten Solidaritätskonzert der Musikschule der Hansestadt Attendorn im April 2015 konnte ein Erlös in Höhe von 425 Euro eingespielt werden. Von diesem Geld wurde bei der „Arbeitstherapie Holz“ der Justizvollzugsanstalt Attendorn eine erste Sitzgruppe in Auftrag gegeben. Die zweite Sitzgruppe übernahm die JVA selbst.

Beim Aufbau der Bänke und Tische in Röllecken zeigten sich nicht nur die Bewohner der Flüchtlingsunterkunft begeistert von der Sitzgruppe, die zukünftig als Treffpunkt, zum Klönen oder bei Grillabenden zum Einsatz kommen dürfte. Auch Manfred Göttlicher, der sich zusammen mit weiteren Mitstreitern der Dorfgemeinschaft Röllecken und der Kirchengemeinde Dünschede ehrenamtlich um die Belange der „neuen Nachbarn“ kümmert, sowie die Vertreter der Hansestadt Attendorn, der Musikschule Attendorn und der JVA Attendorn machten sich vor Ort ein Bild davon, dass die Spende dort gut aufgehoben ist.

Stolz auf das Ergebnis war auch Franz Schutzeichel, Leiter der Musikschule Attendorn: „Unsere Musikschüler konnten im April vor einem begeisterten Publikum beweisen, welches musikalische Potential in ihnen schlummert. Und nun dürfen sich Menschen in Not über eine kleine Unterstützung freuen. Weniges macht mehr Freude, als das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.“

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