Der Regen der Vortage hatte die Piste in eine höchst anspruchsvolle Wettkampfstrecke verwandelt. Sowohl bei den Bikern als auch bei den Läufern tat dies dem Ereignis jedoch keinerlei Abbruch. Sie wissen die alljährliche Kultveranstaltung in den Bergen rund um Plettenberg zu schätzen.

„Als Ausdauersportler startet man bei jedem Wetter. Da weiß man sich schon auf die Gegebenheiten einzustellen“, war auch die Meinung des Attendorner Triathlon-Chefs Klaus Schneider, der mit insgesamt 11 Aktiven der Herausforderung am Saisonende schon seit Wochen entgegengefiebert hatte.

Was die Jungs und Mädels nach einer umfangreichen und aufreibenden Wettkampfphase noch aufzubieten hatten konnte sich mehr als sehen lassen. So schaffte es Max Zbocna nicht nur in 3:23,16 auf der äußerst anspruchsvollen Laufstrecke über die markanten 42 Kilometer als Dritter der Gesamtwertung aufs Treppchen sondern sicherte sich auch deutlich den Sieg in der Männerhauptklasse. Ebenfalls Edelmetall auf der Marathonstrecke einstreichen konnte Stefan Wortmann mit Rang 2 in der AK 35 in passablen 3:54,50. 4 Stunden und 43,22 Minuten benötigte Alex Klein und kam als einzige weibliche Tri-Time-Starterin auf Platz 9 in der AK 40. Bereits zuvor hatte Klaus Schneider über die Halbmarathondistanz in 1:42,17 gefinisht und damit nicht nur Rang 2 in der AK 45 erreicht sondern auch einen passablen Grundstein für die Kombiwertung gelegt. Auf gleicher Strecke verpasse Wolfgang Rohe das Treppchen der AK 55 als 4. in 1:57,12 nur denkbar knapp, resultierend daraus, dass er als Tempomacher und Begleiter von Petra Stumpf (auch TV Attendorn) unterwegs war. Vervollständigt wurde das Ergebnis der Hansestädter durch Rang 24 von Heike Kosch in der AK 45 ( 2:59,08 ).

Erfolgreichste Bikerin aus heimischer Sicht war erwartungsgemäß Simone Berei. Ihre 4:50,24 sicherten ihr den Sieg der Sen 1 über 74 Kilometer. Arthur Winterholler präsentierte sich über 45 Kilometer als schnellster Tri-Timer. Seine 2:04,25 bescherten ihm Rang 7 der Sen 1. Nach seinem Kombistart auf der Laufstrecke am Vortag fuhr Klaus Schneider auf der Mountainbikestrecke am Folgetag nach guten 2:20,24 ins Ziel. Damit schaffte er in der Kombiwertung im Gesamtklassement aller Altersklassen einen guten 16. Rang. Als einzige weibliche Teilnehmerin aus dem Team der heimischen Ausdauerdreikämpfer fuhr Laura Reiser in 3:41,45 auf Platz 17 im weiblichen Elitefeld. ‚Ganz lang‘ hieß es für Josef Grünhage. 93 Kilometer meisterte der mehrfache Ironman. Dabei hatte er Pech und musste nach einem Platten auch noch mit der Gangschaltung hadern. Nachdem der Seilzug riss, konnte er nur noch durch ein Provisorium weiterfahren und erreichte schließlich auf Rang 14 bei den Senioren 3 nach 5:44,34 die Finishline im Herzen Plettenbergs.

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