Die CDU Attendorn sieht sich bestätigt, dass der Rückkauf des Parkdecks Feuerteich und des Parkhauses Hansastraße von der VVG ein immenses finanzielles Risiko für die Stadt Attendorn wäre.

In einer Pressemitteilung schreibt der CDU Stadtverband Attendorn:

„In der Hauptausschusssitzung vom 02.09.2015 teilte Bürgermeister Pospischil mit, dass ein Rückkauf des Parkhauses an der Hansastraße sowie des Parkdecks Feuerteich von der Attendorner Vermögensverwaltungsgesellschaft VVG aus steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll sei. Dies musste er als Vorsitzender der VVG eigentlich schon im Vorfeld wissen!

Für die Christdemokraten bleibt unverständlich, warum er sich nicht von Anfang an klar zu der Thematik bekannt hat. Oder weiß er nicht, welche Aufgaben er hat? In erster Linie sicherlich einen Schaden von der VVG abzuwenden!

Er reagierte mit seiner Bekanntgabe im Hauptausschuss auf die Anfrage des Fraktionsvorsitzenden der SPD Stuhldreier zu den möglichen Kosten für einen Rückkauf der beiden Objekte, die dieser im letzten Sitzungsblock vor den Sommerferien getätigt hat. Auf Nachfrage von Ralf Warias (Grüne/FDP) bestätigte der Bürgermeister, dass der finanzielle Schaden für die Hansestadt Attendorn, der sich aus einem Rückkauf ergeben würde, immens sei.

Die CDU Attendorn sieht ihre in diesem Zusammenhang in der Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt am 15.6.2015 gemachten Aussagen vollumfänglich bestätigt. Bereits in dieser Sitzung hatte der CDU-Steuerexperte Klaus Rameil vor den wirtschaftlichen und finanziellen Folgen eindrücklich gewarnt. „Diese Art von Anfragen, deren Ergebnisse schon von vornherein feststehen, bringen uns nicht weiter. Wir erwarten von der SPD als stärkste Fraktion konstruktive Vorschläge, wie wir unsere schöne Hansestadt voran bringen“, so Rameil. Die CDU Attendorn fragt sich zum wiederholten Male, wann die SPD Attendorn ihre Verantwortung als stärkste Fraktion wahrnimmt. CDU-Stadtverbandsvorsitzender Ohm: „Verantwortungsvolles Handeln besteht nicht darin, sinnlose Anfragen zu stellen und damit Manpower in der Verwaltung grundlos zu binden. Attendorn hat angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation wirklich andere Dinge zu tun.“ Nicht ganz unberücksichtigt sollte auch der Hinweis von Rolf Schöpf (CDU) sein, dass mit dem Zünden solcher Nebelkerzen unnötig Steuermittel verschwendet werden!“

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