Der Film: Marc Haselbach – Attendorner Kulturstipendiant 2015

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Marc Haselbach ist Kulturstipendiat 2015 in Attendorn und verwirklicht hier ein Projekt, das er in ähnlicher Form schon in Japan durchgeführt hat – eine Wunderkammer mit Gegenständen und Fundstücken aus dem alltäglichen Leben.

Marc Haselbach - Marlies Backhaus - Foto: Gerrit Cramer
Marc Haselbach im Gespräch mit der Attendorner Künstlerin Marlies Backhaus

„Haben Sie Attendorner Wunder zu Hause?“ dies Frage stellt Marc Haselbach momentan immer wieder wildfremden Menschen auf der Straße, auf dem Wochenmarkt oder auch in der Atta-Höhle und am Biggesee. So findet er nach und nach Exponate für sein Raritäten- und Kuriositätenkabinette.

Jan Backhaus - Foto: Gerrit Cramer
Jan Backhaus erstellte zusammen mit Gerrit Cramer den Film – Foto: Gerrit Cramer

Mehr zum Projekt erfahren Sie auch in dem Wortbeitrag der Sendung SCALA im WDR5, in der am 05.08.2015 über das „Wunderkammer“ – Projekt in Attendorn berichtet wurde.

Die Attendorner Gerrit Cramer und Jan Backhaus haben den Berliner Künstler in seinem momentanen Atelier in den üNN-Hallen in Attendorn besucht und Ihn bei seiner Arbeit, immer auf der Suche nach den Wundern des Alltags, filmisch portraitiert.

 

Wunderkammer Terminplan

  • Für sein Wunderkammer-Projekt wird Marc Haselbach noch an den folgenden Tagen auf dem Attendorner Wochenmarkt werben:
    • 8., 12. und 15. Aug. 2015
  • Am 27. Aug. wird die Wunderkammer in den Attendorner Hoesch-Hallen um 19 Uhr eröffnet; am 29. und 30. Aug. gibt es weitere Besuchsmöglichkeiten.
  • Mobil-Kontakt zum Künstler: 0179 / 4283745

Das Attendorner Kulturstipendium wurde 2006 von ü.NN kultur mit Unterstützung des Kunstvereins Südsauerland e.V., der Stadt Attendorn sowie regionaler Sponsoren eingerichtet und dient der Förderung von Kunst und Innovation in der Region Südsauerland. Der Idee zu diesem Stipendium ging eine Reihe von interdisziplinären Architektur- und Kunstprojekten an außergewöhnlichen Orten in der Region voraus. Ziel war es dabei, die Potentiale vorhandener Orte aufzuspüren und diese durch eine neue künstlerische Nutzung in einen ungewöhnlichen Kontext zu stellen. Die Atmosphäre der ü.NN hall als ein seiner ursprünglichen Nutzung enthobener Ort soll den Künstlerinnen und Künstlern Raum für kreatives Arbeiten lassen.

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