Über eine Spende in Höhe von 2000 Euro konnte sich jetzt Camino, der Caritas Hospizdienst des Caritas Zentrum Attendorn freuen. Überreicht wurde die stattliche Summe von Dirk Pflitsch, amtierender Präsident des Lionsclub Hansestadt Attendorn.

Die Spende ist der Erlös des traditionellen Reibekuchenverkaufs auf dem jährlichen Martinimarkt in Attendorn. Der erfreute sich auch im vergangenen Jahr wieder eines regen Zustroms und mit Hilfe der Lions und ihrer Frauen wurde so aus den Kartoffelpuffern eine Unterstützung für Camino, die somit Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen auf ihrem letzten Lebensweg ermöglicht.

Lionsclub Hansestadt Attendorn - Spende Camino
Dirk Pflitsch, amtierender Präsident des Lionsclub Hansestadt Attendorn (2.v.l) überreichte eine Spende von 2000 Euro an Uli Mertens, Uwe Beul und Dagmar Langenohl (v.l) für Camino, Caritas Hospizdienst im Caritas-Zentrum Attendorn.

Zurzeit gehören 33 Mitglieder zum Lionsclub Hansestadt Attendorn. Die Lions sehen ihre ehrenamtliche Aufgabe darin, dort anzupacken, wo das soziale System des Staates nicht helfen kann. In Attendorn wird im kommenden Jahr schon seit 25 Jahren nach dieser Maxime gehandelt und geholfen. „Das wird natürlich auch gefeiert“, verspricht Dirk Pflitsch.

Doch zunächst freuten sich neben Zentrumsleiter Uwe Beul auch Dagmar Langenohl und Uli Mertens von Camino für die großzügige Hilfe gleich zum Jahresauftakt. „Zurzeit sind 15 der 25 Mitarbeiter der Caritas Station Attendorn auch qualifizierte Palliativkräfte, die bei Bedarf für Camino zum Einsatz kommen“, erklärt Uli Mertens, der als Stationsleiter die hauptamtliche Schiene von Camino steuert. Hinzu kommen 13 ehrenamtliche Helfer unter der Betreuung von Dagmar Langenohl. Auch sie erfahren nicht nur Schulungen, sondern auch Fortbildungen, Einkehrtage und psychosoziale Begeleitung bis zur Supervision. Aber auch das Trauercafe ist ein Angebot im Rahmen von Camino. Dieses alles kostet Geld und die Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen auf ihrem letzten Lebensweg geht nicht immer nach genau vorgeschriebenen Zeitfenstern. Allein 467 Einsätze wurden von den Caminomitarbeitern im vergangen Jahr geleistet. „Alles, was an Sach- und Personalkosten über die Kassen nicht refinanziert werden kann, müssen wir mit Spenden abdecken“, so Uwe Beul, „Daher freuen wir uns sehr über diese Geldsegen zum Jahresbeginn.“

 

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