radroute-repetal - Attendorn

Die SPD-Fraktion freut sich auf die Eröffnung der Radroute Repetal. „Das ist ein Gewinn für Touristen, aber auch für die Gastronomie und Bürger des Repetals sowie der gesamten Stadt Attendorn“ kommentiert dies Christian Pospischil, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Attendorn. „Die Radroute ist das Gemeinschaftswerk vieler Akteure. Dafür ist allen zu danken, auch den Repetaler Stadtverordneten Günter Schulte und Georg Ewers, die das Projekt immer unterstützt haben, auch bei zum Teil schwierigen Grundstückverhandlungen.“

Die Sozialdemokraten wünschen sich jedoch auch anderswo in Attendorn mehr Engagement für den Radverkehr. In anderen Kommunen habe sich mehr bewegt. Der Fraktionsvorsitzende Kai-Uwe Gehrke dazu: „Es ist versäumt worden, im Zuge der Sanierung von Landstraßen Radwege anzulegen, obwohl die Kosten dafür zum Teil vom Land übernommen worden wären. Auch in Sachen Beschilderung kommt man nicht weiter.“

An der Kölner Straße im Bereich der Fa. Mubea weise beispielweise kein Schild oder Piktogramm auf die Nutzungsmöglichkeit des Bürgersteiges und die angedachte Querung an der Fußgängerampel beim Autohaus Bettig für Radfahrer hin. Das Hinweisschild für Radfahrer und Fußgänger sei nunmehr seit Jahren an der falschen Stelle angebracht. An der Ewiger Straße vom Forsthaus bis zur Dorfmitte Neu-Listernohl fehle ebenfalls der Hinweis, dass der dort extra breit angelegte Bürgersteig auch von Radfahrern genutzt werden solle. Radfahren ist dort nicht nur umständlich, sondern auch gefährlich. Der Stadtverordnete Alberto Zulkowski hat dies schon mehrmals moniert, doch die Stadt unternehme nichts. Die Sozialdemokraten kritisieren auch, dass die Hervorhebung des Radfahrverbots auf dem Biggedamm ebenfalls nicht das Bild einer fahrradfreundlichen Stadt vermittle.

Die Sozialdemokraten sind der Meinung, dass der Bau und die Ausweisung von Radwegen in der Stadt Attendorn eine höhere Priorität haben sollte. „Die Radwege an den Seen und im Repetal sind die Highlights. Aber der Radwegebau darf sich nicht auf diese Bereiche beschränken“, so Christian Pospischil. Deshalb hat die SPD-Fraktion die Stadtverwaltung gebeten, in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses am Mittwoch, 21.6., einen Sachstandsbericht zur Umsetzung des Radwegekonzepts abzugeben.

Weitere Informationen unter www.spd-attendorn.de.

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