Wanderwege von schweren Maschinen zerstört

Die SGV-Abteilung Attendorn erwandert in diesem Jahr drei Etappen des insgesamt rund 250 Kilometer langen Höhenfluges. Das erste Teilstück mit 19 Kilometer Länge von der Nordhelle über Valbert zum Höhenflugportal Schallershaus in Meinerzhagen wurde jetzt bewältigt. Es gab viele Aufs und Abs, darunter einige Anstiege, die es in sich hatten.

Am Schluss waren alle Wanderer  zwar erschöpft aber zufrieden über den schönen Weg und die vielen Aussichten auf die nähere und fernere Natur. Getrübt wurde das Bild allerdings durch einige Wegstrecken, die durch schwere Maschinen zur Holzbewirtschaftung völlig zerwühlt und nur schwer zu begehen waren. Wanderführer Wolfgang Böhme kritisierte unter großer Zustimmung aller Mitwanderer, dass einige Waldbesitzer – ob öffentlich oder privat – zwar den Wald für sich bewirtschaften, dann aber die zerstörten Wege oft nicht wieder in einen Zustand versetzen, der sie begehbar macht.

Für den Höhenflug, der gerade dabei ist, sich unter Wanderern einen Namen zu machen, könne das negative Wirkung haben. Dort, wo die Schäden schon entstanden sind, müssten sie beseitigt werden und weitere Schäden müssten in der Zukunft vermieden werden.

Gleiche Erfahrungen machte eine kleine Wandergruppe aus dem SGV auf der Waldroute zwischen Arnsberg und Iserlohn. Auch dort waren Teile des Wanderweges wegen der Schäden durch die Holzwirtschaft nur schwer zu gehen.

Die gesamten 240 Kilometer der Waldroute sollen in diesem und dem kommenden Jahr erwandert werden. Diese Gruppe, der auch der vor kurzem verstorbene Wanderfreund Wolfgang Scheil angehörte, hat in den letzten Jahren einige Fernwanderwege – Höhenflug, Diemelsteig, Wittgensteiner Panoramaweg und Lahn-Dill-Bergland-Pfad, sowie die Hauptwanderstrecken X25, X27 und den Nördlichen Höhenweg – XS – erwandert.

Auf einer dieser Wanderungen entdeckte Wolfgang Scheil einen Gedenkstein mit der Inschrift: Kein Weg ist zu weit mit einem Freund an Deiner Seit. Unter diesem Motto und zur Erinnerung an ihn werden die zukünftigen Wanderungen der Gruppe stehen.

Die zweite Höhenflugetappe von Neuenrade über Affeln bis Altenaffeln mit ca. 14 km Länge wird am Sonntag, dem 17. Juni, in Angriff genommen. Die in diesem Jahr letzte Höhenflugetappe wird im Oktober von Altenaffeln nach Wildewiese führen.

Wanderfreunde sind willkommen. Näheres ist kurz vor den Wanderungen der Presse zu entnehmen.

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